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Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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23. März 2020

Corona, Geldgier und die Medien

23.03.20, 16:09 |Categories: Gesellschaft, Gesundheit und Pflege, Medien|Tags: , , |

In den „VN“ habe ich unter dem Titel „Spannende Zeiten“ einen Kommentar zu den Auswirkungen der Corona-Krise geschrieben:

„Du mögest in spannenden Zeiten leben!“ Dieser „vergiftete“ Wunsch wird auch als „Chinesischer Fluch“ bezeichnet. Heute, mitten in „spannenden Zeiten“, erahnen auch wir, was mit dem Fluch gemeint ist.

Wie sollen wir umgehen mit der Corona-Krise? Wo liegen die Gefahren? Was ist aufgebauscht, was ein wirkliches Problem? Zu alledem gibt es seriöse und weniger seriöse, zum Teil auch skurrile Wortmeldungen.

Den Vogel abgeschossen hat wieder einmal die FPÖ. Sie forderte am Freitag die Regierung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie allen Ernstes zur „Lenkung der Medienberichterstattung“ auf. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Opposition fordert die Regierung zur Einflussnahme auf unabhängige Medien auf.

Pressefreiheit?

Mit der verfassungsrechtlich abgesicherten Pressefreiheit ist das nicht vereinbar. Natürlich ist es ein Ärgernis, wenn einige Boulevard-Medien durch ihre reißerische Berichterstattung Angst verbreiten. Das ist leider ihr Geschäftsmodell und war während der Flüchtlingskrise nicht anders. Damals übrigens sogar befeuert durch die FPÖ.

Die Politik hat ausreichend Möglichkeiten, die Bevölkerung sachlich zu informieren. Und sie macht das derzeit auch. In einer Demokratie ist die Einschränkung der Medienfreiheit ein Sündenfall. Die FPÖ-Freunde in Ungarn tun seit einiger Zeit genau das.

Gerade jetzt braucht es aber kritische und unabhängige Medien. Bei nicht wenigen Medienschaffenden hat man den Eindruck, sie gehörten zur journalistischen „Gebetsliga für Sebastian Kurz“. Zwar macht derzeit die Regierung insgesamt – und ja, auch der Kanzler – einen guten Job, Aufgabe der Berichterstattung ist aber nicht die Beweihräucherung, sondern neben der Information auch das kritische Hinterfragen.

Fragen drängen sich auf

Und zu hinterfragen gibt es einiges: Wie konnte Ischgl zur europäischen Virenschleuder werden? Die Behörden in Island haben schon am 29. Februar auf die Gefahr hingewiesen, als etliche zurückgekehrte Urlauber aus Ischgl eine Corona-Infektion aufwiesen. Fünf Tage später wurde Ischgl mit dem chinesischen Wuhan und dem Iran auf die gleiche Stufe gestellt. Warnungen gab es auch aus Norwegen. In Tirol hingegen erklärte man, eine Gefahr sei „wenig wahrscheinlich“.

Ähnliche Fehleinschätzungen gibt es für St. Christoph und St. Anton. Die Auftritte des Tiroler Gesundheitslandesrats und des Landeshauptmanns mit ihrem stereotypen „Wir haben keine Fehler gemacht“ waren an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Hat auch die Bundesregierung Hinweise ignoriert? Wer trägt die Verantwortung und wie wird sie wahrgenommen? Welche Rolle hat die Seilbahnwirtschaft gespielt? Welche die Tourismus-Verantwortlichen?

Aufgabe von Medien (und der Opposition) ist es, diese und weitere Fragen zu stellen. „Message-Control“ durch die Regierung oder gar direkter Einfluss auf die Presse sind indiskutabel – zumal in diesen kritischen Zeiten.

20. September 2013

Ich lade Sie zum Essen ein!

20.09.13, 10:45 |Categories: Gesundheit und Pflege|

Das ist doch mal was: eine Einlandung zum Essen!

Die von unserem Landessprecher Johannes Rauch gestartete Initiative „Bioland Vorarlberg“ ist in den letzten Monaten sehr erfolgreich gewesen und hat – wie leider auch etliche Skandale („explodierender“ Käse, indiskutable Tierhaltung etc.) – mit dazu beigetragen, die Sensibilität für die Themen Landwirtschaft und Essen zu erhöhen. Die „Sehnsucht nach dem Grünen Leben und Nachhaltigkeit“ ist jedenfalls ein „Megatrend“. In diesem Zusammenhang laden wir zu einem Gratis-Suppenausschank in Kooperation mit der „Suppenmanufaktur Elfenküche“.

Besser und gesünder essen – mit Bio-Lebensmitteln aus Vorarlberg, die ohne Gentechnik, Kunstdünger und Chemie produziert werden. Gesündere Menschen durch gesündere Ernährung sind dabei ebenso zentral, wie ein sorgsamer Umgang mit Natur und Landschaft, Grund und Boden und dass gute Qualität zu einem fairen Preis verfügbar wird.

„Biologisch, regional und saisonal Kochen“

Samstag, 21. September 2013 | 10-12 Uhr, Dornbirn, Europapassage

Mehr zur Initiative hier „Bioland Vorarlberg – Ja, es geht!“. Die Kampagne „Besser und gesünder essen – mit Bio-Lebensmitteln aus Vorarlberg“ will Folgendes umsetzen:

• Obst und Gemüse ohne Gentechnik, Kunstdünger und Chemie

• Artgerechte Haltung, konsequenter Tierschutz, keine Massentierhaltung

• Klare Kennzeichnung von Lebensmitteln: Drin ist, was drauf steht

• Fairer Preis für gute Qualität

• Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten kochen „bio“

• Sorgsamer Umgang mit Natur und Landschaft, Grund und Boden

• Gesündere Menschen durch gesündere Ernährung

Besser und gesünder essen – mit Bio-Lebensmitteln aus Vorarlberg, die ohne Gentechnik, Kunstdünger und Chemie produziert werden. Das ist einer der Grundsätze die hinter unserer grünen Vision für ein „Bioland Vorarlberg“ stehen. Gesündere Menschen durch gesündere Ernährung sind dabei ebenso zentral, wie ein sorgsamer Umgang mit Natur und Landschaft, Grund und Boden und dass gute Qualität zu einem fairen Preis verfügbar wird.

„Bioland Vorarlberg“ – Gut für jeden, gut für die Umwelt! Wir Vorarlberger Grüne glauben, dass das geht und präsentieren unsere Ideen dazu. Und weil die Theorie alleine nicht immer das einzig Wahre ist, werden vor Ort Suppen aus regional-saisonaler Bioproduktion gratis ausgeschenkt. Diese Aktion ist das Produkt einer Kooperation mit Ulli Natter von der in Dornbirn ansässigen „Suppenmanufaktur Elfenküche“.

Gemeinsam mit unserem Landessprecher Johannes Rauch werde ich am Samstag vor Ort kochen und Suppe ausschenken und natürlich für Gespräche zur Verfügung stehen – lassen Sie es sich schmecken!

9. September 2013

Müsli oder Chicken Nuggets?

09.09.13, 10:17 |Categories: Gesundheit und Pflege|

Dienstag, 10.9.2013 um 20 Uhr, inatura, Dornbirn

Zu Beginn des Schuljahres starten Eltern und engagierte Schulleitungen zusammen mit Schulärzt/innen wieder ihre Bemühungen um eine gute Ernährung der Kinder und Jugendlichen in Schulen und Kindergärten. Das ist nicht nur für die Gesundheit der Kinder wichtig, sondern hat auch Anteil am schulischen Erfolg oder Misserfolg.

Die Lebensmittelindustrie hat gleichzeitig schon neue Werbestrategien im Köcher, um überzuckerte, fette und stark gesalzene Produkte an das Kind zu bringen. Sie ist damit in vielen Schulen präsent, vor allem aber in den sozialen Medien und im Freizeitumfeld der Kinder.

Welche Handlungsmöglichkeiten haben Schulen, damit die ihnen anvertrauten Kinder zu einer guten Verpflegung in der Schule kommen? Was ist ihre ernährungssoziologischen Bedeutung für das weitere Leben? Was können Eltern und Elternvereine tun?

In einem kurzen Referat wird die Gesundheits- und Ernährungswissenschaftlerin Angelika Stöckler über die Zusammenhänge von Ernährung, Schule und Gesundheit sprechen.

Anschließend diskutiere ich mit ihr und der Schulärztin Dr. Susanne Weißenbach

Moderation: Dr. Juliane Alton

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