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Willkommen auf meinem Blog!

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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18. Januar 2019

Was Schwarz-Blau anrichten kann!

18.01.19, 17:48 |Categories: Klima und Umwelt|Tags: |

In den letzten Tagen habe ich heftige Diskussionen geführt. Im Kern ging es um die Frage, wie „schlimm“ denn nun Schwarz-Blau wirklich sei. In Sachen Flüchtlingspolitik ist die Sache klar, beim Zwölf-Stunden-Tag und der 60-Stunden-Woche auch, beim Rückschritt in der Bildungspolitik stellt sich die Frage auch nicht, detto in Sachen Klimapolitik usw.

Aber dieses anschauliche Beispiel für die katastrophalen Auswirkungen beim Umweltschutz möchte ich doch zeigen. Es dokumentiert die Auswirkungen im kommunalen Bereich. In diesem Fall in Graz. Es handelt sich um ein Verbrechen an der Natur.

„Wo jetzt zwei Bäume stehen, stehen nach dem Projekt drei“, das wurde von Seiten der Energie Steiermark vor dem Bau des Murkraftwerks immer wieder versprochen. In einer öffentlichen Infoveranstaltung versprach man den besorgten AnrainerInnen zusätzlich, es würde sich bei den Ersatzpflanzungen ganz sicher nicht um „kleine Zwutschgis“ handeln, sondern um „große Bäume mit einer Größe von 3m und darüber“. Nach zwei Jahren Bauzeit – kurz vor der Fertigstellung des Kraftwerksprojektes – sieht die Realität so aus. Das hat die Plattform „Rettet die Mur“ aufgedeckt. Mehr zu diesem „Baumschmäh“ hier.

Auf die neue Grüne Umwelt- und Frauenstadträtin Judith Schwentner, meine Ex-Kollegin im Nationalrat, wartet viel Arbeit: alles Gute dabei! Du wirst viel Kraft brauchen, um gegen diese Unheil-Koalition anzukämpfen, aber Du machst das!

21. August 2018

Klimawandel stoppen – aber wie?

21.08.18, 18:36 |Categories: Klima und Umwelt|

Ich bin natürlich nicht so naiv zu glauben, wir könnten den Klimawandel allein durch unser persönliches Verhalten stoppen. Aber hin und wieder ist es ganz gut, das eigene Verhalten zu überdenken. Im Buch von Christof Drexel (Zwei Grad. Eine Tonne. – Wie wir das Klimaziel erreichen und damit die Welt verändern.) gibt´s Tipps dazu.

Bei allem Bemühen um ein „Grünes Leben“ ist man nicht überall so konsequent, wie man es selbst gerne hätte. Drum erleichtert es, wenn man „die Welt“ – wie hier beschrieben – doch auch „lustvoll“ retten kann. Man findet viele Tipps (Ernährung, Kleidung, privater Verkehr, Haushaltsstrom). Nach diesem Sommer (und dem letzten und dem …) muss man wohl nicht sagen, wie wichtig das Buch ist.

Der Autor hat recht: „Gesellschaftlicher Wandel beginnt im Kleinen“. Wir werden aber auch massiv auf der politischen Ebene Druck machern müssen, um die Klimakatastrophe zu verhindern! Drexel weiß das: Um die globale Erwärmung unter dem gefährlichen Ausmaß von zwei Grad zu halten, müssen die jährlichen CO2-Emissionen von derzeit zwölf auf eine Tonne pro Person reduziert werden. Wie dieses Vorhaben gelingen kann, rechnet Christof Drexel präzise vor. Er durchleuchtet die einzelnen Lebensbereiche und spürt Einsparpotenziale auf, die nicht nur dem Klima guttun. Er lotet Möglichkeiten der Effizienz aus, die sich auch wirtschaftlich, lohnen und beschreibt eine dekarbonisierte Energieversorgung, die technisch machbar und leistbar ist. In einem literarischen Zwischenkapitel versetzt sich der Gastautor Wolfgang Mörth in das Jahr 2044 und beschreibt, wie eine Welt aussehen könnte, in der das Klimaziel bereits erreicht ist und vor allem, wie es dazu kam. Im letzten Teil des Buches skizziert Christof Drexel den wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Wandel, der die Erreichung von Zwei Grad. Eine Tonne. rechtzeitig ermöglicht.

4. September 2017

Ins Stammbuch der ÖVP-Klimawandel-Leugner

04.09.17, 16:02 |Categories: Klima und Umwelt|Tags: |

Diese beeindruckende Visualisierung des Klimawandels von 1900 bis 2016 zeigt, wie ernst die Situation ist.

Und die Auswirkungen sind zu spüren: Vor einigen Wochen ist in der Antarktis ein Eisberg abgebrochen, der etwa zweieinhalb Mal so groß ist wie Vorarlberg. Ursache: Klimaerwärmung. Vor zehn Tagen kam es im Bergell zu einem gewaltigen Felssturz am Piz Cengalo, der acht Menschenleben kostete und Teile des Dorfes Bondo verschüttete. Geologen führen den Bergsturz auf den Klimawandel zurück – eine Kombination aus auftauendem Permafrost und dem Druck von Wasser im Gestein. Ähnliche Katastrophen seien zu erwarten. Und der gigantische Tropensturm „Harvey“, der große Teile Houstons und anderer Städte verwüstete? „Der Spiegel“ schreibt: „Die Schuldigen für den Untergang aber stehen zweifelsfrei fest: Es sind die Autos.“ Tropenstürme wie „Harvey“ werden immer gefährlicher, und das hat mit dem Klimawandel zu tun.

Nur einer weiß all das besser: die ÖVP. Beziehungsweise ihr neuer Wissenschaftssprecher Rudolf Taschner: Klimawandel? Gibt´s nicht. Das ist für ihn laut „profil“ alles nur ein „Scheinproblem“, mit dem einige viel Geld verdienen wollen:

Dabei wäre eine schnelle Ernüchterung vom Klimawandelwahn angesagt. Denn statt dieses Scheinproblems ist unser Kontinent mit einem akuten, echten Problem konfrontiert, von dem niemand weiß, ob wir es zum Wohl der nächsten Generationen lösen können. Wer in dieser Situation mit dem CO2-Alarmismus großes Geld macht, handelt schlimmer als nur verantwortungslos.

Für den ÖVP-„Wissenschaftssprecher ist der Klimawandel also nur ein „Klimawandelwahn“, Zusammenfassungen wie die oben interessieren ihn nicht. Mir graust´s, wenn solche Leute in verantwortungsvolle politische Positionen kommen.