Die Notwendigkeit einer Veränderung des Schulsystems ist bei Bildungsinteressierten in Österreich praktisch unbestritten: Es braucht im Interesse unserer Kinder dringend eine grundlegende Reform. Ein wichtiger Aspekt geht dabei derzeit etwas unter: Ein neues Schulsystem, eine grundlegende Reform unseres Bildungssystems braucht auch Änderungen in der Architektur unserere Schulen, benötigt neue Räume, um die neuen Ideen auch zur Entfaltung kommen zu lassen. Wirklich lesenswerte Anmerkungen zum diesem Wechselspiel von Pädagogik und Architektur gab es am Wochenende in der „Presse“: „Was lernt die Schule?

Der Architekt Christian Kühn und die Psychologin Christiane Spiel erläutern, wie Schularchitektur als „dritter Pädagoge“ zur Unterstützung von Bildungsprozessen eingesetzt werden kann. Die Tendenz geht weg von der einengenden „Gangschule“ hin zu einem offenen Raum mit einem flexibleren System. Diese Grundsätze orientieren sich an einer Studie der OECD aus dem Jahr 2003. Demnach soll die Schule folgende Schlüsselqualifikationen vermitteln, Qualifikationen, welche als die wichtigsten für den Arbeitsmarkt der Zukunft gesehen werden: Werkzeuge interaktiv benutzen (use tools interactively), selbstständig handeln (act autonomously) und in heterogenen Gruppen zusammenarbeiten (interact in heterogenous groups).

Und damit wir es nicht vergessen: