Es war kein einfacher Job für die „Presse“-Redakteurin Julia Neuhauser: Sie moderierte ein heftig verlaufenes „Streitgespräch“ zwischen Matthias Strolz und mir, das jetzt erscheinen ist: „Streitgespräch: „Kann den Unmut der Lehrer verstehen“

Meine Positionen sind den LeserInnen dieses Blogs ja bekannt, die Neos haben das Bildungsthema zu – neben den Pensionen – ihrem zentralen politischen Auftrag erklärt. Was wir Bemerkenswertes erfahren? Einiges:

• Ich will die Bildungsreform jetzt und nicht 30 Jahre darauf warten!

• Strolz war „war nie ÖVP-Mitglied“. Sondern? „Ich war beim Wirtschaftsbund.“

• Die Neos übernehmen erstmals offiziell unsere Position und sind für die Abschaffung der AHS-Unterstufe. Strolz: „Eine AHS-Unterstufe gibt es nicht in unserem Modell.“

• Und gibt es sonstige Gemeinsamkeiten? Ja, aber die kommen bei einem „Streitgespräch“ leider zu kurz. Ich bin jedenfalls für den engagierten Partner im Kampf für ein modernes Bildungssystem dankbar.

Und bei all der heftigen Auseinandersetzung sollten wir immer daran denken, worum es in der Bildungsdiskussion eigentlich geht. Für die „Grüne Schule“ gilt daher: „Kein Kind zurücklassen!“

Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“