In den „Vorarlberger Nachrichten“ habe ich den Auftritt von Sebastian Kurz in der Wiener Stadthalle vor etwa 10.000 „Erweckten“ kommentiert.

Der Vorgang hat ja auch eine grundsätzliche Komponente. Es stellt sich die Frage: Wohin driftet die ÖVP?

Rechte Fundamentalisten versuchen schon länger, in der Partei Fuß zu fassen. So war es natürlich kein Zufall, dass im Schlepptau von Kurz mit der Nationalratsabgeordneten Gudrun Kugler eine zentrale Figur dieser Szene bei dem Spektakel in der Stadthalle mit dabei war. Die katholische Fundamentalistin will schon mal Homosexuelle therapieren und schwafelte von einem „Bürgerkrieg gegen ungeborene Kinder“ in Österreich.

Frau Kugler hat mir inzwischen mitteilen lassen, dass sie die damals in mehreren Medien zitierten Äußerungen so nicht gemacht habe und dass es keine Äußerung von ihr gibt, wonach sie Homosexualität für eine therapierbare Krankheit ansieht.