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Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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11. Dezember 2019

Was blieb als Erbe der NS-Zeit?

11.12.19, 13:45 |Categories: Geschichte und Rechtsextremismus|Tags: |

Um es – bezogen auf die Überschrift – kurz zu machen: Es blieb jedenfalls viel zu viel als Erbe der NS-Zeit. Dazu gehörten nicht nur, aber vor allem in den ersten Jahrzehnten nach 1945 Macht-Strukturen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, Ideologie etc. – und eine in mehrfacher Hinsicht „belastete“ Bevölkerung. Traumatisiert wurden nicht nur die Opfer (und TäterInnen), sondern jeweils auch ihre Nachfahren bis in die vierte Generation.

Aus Vorarlberg stammte eine ganze Reihe von NS-Massenmördern wie Dr. Irmfried Eberl, Dr. Josef Vonbun oder Josef Vallaster, aber auch Opfer und Menschen im Widerstand wie Maria Stromberger, Johann August Malin oder August Weiß. Anhand dieser und anderer Beispiele habe ich im November in St. Arbogast/Götzis im Rahmen der pro-mente-Reihe „Was verletzt unsere Seele“ darüber referiert. Nun hat der ORF in einer „Focus“-Sendung große Teile meines Vortrags mit einer Einleitung von Michael Köhlmeier (Darf man über den Holocaust erzählen?) gesendet. Hier der Podcast zum Nachhören.

16. August 2018

Auf der Flucht im Montafon

16.08.18, 17:09 |Categories: Geschichte und Rechtsextremismus|Tags: , , , |

Auf die Aktualität des Themas muss nicht eigens hingewiesen werden. Wer sich mit dem Thema „Flucht“ auseinandersetzen möchte, eine zünftige Wanderung liebend gerne in Kauf nimmt und dabei auch noch hohe künstlerische Ansprüche hat, ist hier richtig. Und wenn jetzt auch noch die „Süddeutsche Zeitung“ dieser Theaterwanderung im Montafon eine ganze Seite widmet („Über die Grenze“), dann ist wohl klar: es handelt sich um eine faszinierende Vorstellung über ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.

Mir war es als Vertreter im Kulturausschuss des Nationalrats und Mitglied verschiedener Kuratorien ein Bedürfnis, die engagierten Macherinnen und Macher von „Auf der Flucht“ zu unterstützen, zumal ich als Teilnehmer einer dieser Theaterwanderungen selbst tief beeindruckt war.

Insider der Vorarlberger Zeitgeschichte kennen die bedeutendsten Fluchtrouten in der NS-Zeit ja schon lange – auch diese hier im hinteren Montafon. Für Jüdinnen und Juden sowie aus politischen oder aus anderen Gründen Verfolgte waren sie ein gefährlicher und auch körperlich anspruchsvoller „Weg in die Freiheit“.

Das „Teatro Caprile“ hat sich des Themas angenommen und eine einzigartige, sehr beeindruckende und empfehlenswerte Produktion aufgrund der großen Nachfrage auch heuer wieder ins Programm aufgenommen: „Auf der Flucht: Gargellen – Sarotla – Schweiz“. Es handelt sich um interaktives Theater mit geführter Wanderung an den Originalschauplätzen und dauert in einer herrlichen Landschaft fast sechs Stunden. Die – zumindest vorläufig – letzten Möglichkeiten gibt es vom 24. bis 26. August und vom 31. August bis 2. September 2018. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Treffpunkt ist jeweils um 9:00 Uhr bei der Kirche in Gargellen. Die Theater-Wanderung findet bei jedem Wetter statt. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Wandergruppe mit 40 TeilnehmerInnen begrenzt ist, entweder am oben angegebenen Link oder telefonisch unter  +43 5558 8201-300.

Die Wanderung erfordert eine entsprechende Grundkondition und erfolgt auf eigene Gefahr. Das Tour endet auf der Alpe Rongg.

22. August 2017

In der NS-Zeit auf der Flucht in den Montafoner Bergen

22.08.17, 10:07 |Categories: Gesellschaft|Tags: , |

Wie war das damals, als der Dichter Jura Soyfer zu Beginn der NS-Zeit im Montafon verhaftet wurde? Und mit ihm viele andere Flüchtlinge? Das „Teatro Caprile“ hat das Thema schon vor zwei Jahren aufgegriffen, einige Schicksale wie jenes von Jura Soyfer künstlerisch aufgearbeitet und in der herrlichen Berglandschaft des hinteren Montafon auf die „Bühne“ gebracht.

Schon letztes Jahr habe ich auf diese sehr bemerkenswerte Theateraufführung mitten in den Montafoner Bergen hingewiesen. Sie beschäftigt sich mit der lokalen Situation in der NS-Zeit („Theatererlebnis im Montafon: Mit Jura Soyfer „auf der Flucht“!“). Der große Erfolg macht eine Wiederholung heuer möglich. Einige Aufführungen haben bereits stattgefunden, eine Chance aber besteht noch:

„Auf der Flucht: Gargellen – Sarotla – Schweiz“

Interaktives Theater mit begleiteter Wanderung.
25., 26., 27. August 2017, jeweils 9.00 Uhr

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Ein Besuch lohnt sich! Allerdings ist die Wanderung durchaus anspruchsvoll und setzt eine gewisse Kondition voraus.

Quartiere bestellen kann man im Madrisa-Hotel oder beim Fremdenverkehrsverband (Tel.: 050 668 6310). Hier sollte man sich auch unbedingt anmelden, da die Wandergruppe mit 40 TeilnehmerInnen begrenzt ist.