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21. März 2014

Gedenken an Wehrmachtsdeserteure in Goldegg!

21.03.14, 10:11 |Categories: Geschichte und Rechtsextremismus|Tags: , , |

In Goldegg im Salzburger Pongau wurde am 2. Juli 1944 eine Gruppe von Wehrmachtsdeserteuren in einer beispiellosen Großaktion von Gestapo und SS ausgehoben: SS-Todesschwadron jagte Deserteure am Böndlsee.

Demnach waren ein tausend Mann starkes SS-Todesschwadron und eine Truppe von 60 Gestapo-Beamten im Einsatz. Sie durchsuchten bei der Aktion „Sturm“ den Ortsteil Weng, der damals aus 100 Häusern bestand. Jeder Heustadl wurde mit Lanzen durchbohrt, jede Almhütte, jeder Stall, jeder Hof durchsucht.

Seit Jahren gibt es eine Initiative, die für ein angemessenenes Gedenken eintritt. Mit dabei unter anderem der Historiker Michael Mooslechner. In einem Exposé (< file name="Gedenkstein-Goldegg" >) heißt es: „Die Verfolgungsaktion gegen Wehrmachtsdeserteure in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli 1944 ist österreichweit ohne Beispiel. Ca. 40 Personen wurden verhaftet, viele davon in Konzentrationslager eingeliefert, 14 Personen fanden den Tod. An die Geschehnisse erinnert in Goldegg nur das Marterl für Simon und Alois Hochleitner am Weg vom Böndlsee zum Unterdorfgut. Es wurde im Jahr 2013 von der Familie erneuert. Was in Goldegg fehlt, ist ein symbolischer Erinnerungsort an alle, die damals zu Opfern nationalsozialistischer Gewalt geworden sind.“

Warum ich heute darauf verweise? Die Tochter des in Mauthausen erhängten Deserteurs Karl Rupitsch, Frau Britigtte Höfert möchte nun im Hof des Schlosses Goldegg eine schlichte Gedenktafel an die vierzehn Toten verlegen lassen. Das Konzept für den Epitaph hat der Kapruner Künstler Anton Thuswaldner sen. erarbeitet. Viele unterstützen sie dabei, es gibt aber natürlich auch nicht wenige, denen so ein Gedenken nicht passt: Pressedokumentation zur Debatte in Salzburg.

Demnächst wird über das Projekt abgestimmt. Hoffentlich positiv!

25. Oktober 2012

Wehrmachtsdeserteure: „Nie wieder Gleichschritt!“

25.10.12, 9:39 |Categories: Geschichte und Rechtsextremismus|Tags: |

Unter dem Motto „Nie wieder Gleichschritt!“ lädt heuer das Personenkomitee „Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz“ zur 11. Gedenkveranstaltung an der ehemaligen Hinrichtungsstätte auf dem Gelände des Militärschießplatzes Kagran ein.

Dort starben zwischen 1938 und 1945 Hunderte wegen Fahnenflucht und Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilte Wehrmachtsoldaten im Kugelhagel von Exekutionskommandos.

Es ist das letzte Mal, dass die Veranstaltung hier stattfinden wird. Denn nächstes Jahr sollte am Ballhausplatz Wirklichkeit werden, was im rot-grünen Regierungsübereinkommen im Abschnitt „Verantwortungsvoller Umgang mit der Vergangenheit“ festgehalten wurde: „Errichtung eines Mahnmals für Deserteure“.

Wir treffen uns zum Gedenken an alle ungehorsamen Soldaten und ZivilistInnen, die von Wehrmacht und SS ermordet wurden.

• Zeit: 26. Oktober 2012, 11 Uhr

• Ort: Gedenkstein im Donaupark

Programm:

Begrüßung durch Richard Wadani, Wehrmachtsdeserteur und Ehrenobmann des Personenkomitees „Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz“

Harald Walser, Abgeordneter zum Nationalrat / Die Grünen

Zu den Auseinandersetzungen um die Rehabilitierung und das Wiener Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz

Mercedes Echerer, Schauspielerin

Szenische Lesung von Gerichtsurteilen gegen Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz (1939-1945)

Anfahrt

U1 bis Alte Donau, Ausgang Arbeiterstrandbadstraße, rechts halten, etwa 400 Meter Richtung Nordwesten, dann in den Donaupark einbiegen. Der Gedenkstein befindet sich auf dem parallel zur Arbeiterstrandbadstraße verlaufenden Parkweg.

Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen. Für weitere Informationen einfach ein Email an das Personenkomitee) schreiben.

29. September 2011

Ausstellung über Wehrmachtsdeserteure

29.09.11, 10:15 |Categories: Gesellschaft|Tags: |

Was haben Fritz Muliar, der ehemalige Obmann des Kameradschaftsbundes Otto Keimel oder die Väter von Kardinal Schönborn und Andreas Khol gemeinsam? Richtig: Sie waren Deserteure.

Ab heute ist in Dornbirn die Ausstellung „Was damals Recht war…“ zu sehen. Untertitel: „Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ zu sehen. Das Eröffnungsreferat hält Harald Welzer. Er stellt seine Vortrag unter das Motto „Soldaten – wie das Unvorstellbare zum Normalen wird“.

Ich habe das Thema Deserteure aus der Wehrmacht auf diesem Blog schon mehrfach angesprochen – etwa als mein Freund August Weiß gestorben ist („Widerstandskämpfer und Humanist“).

Viel Spannung verspricht das umfangreiche Begleitprogramm.

Die Wanderausstellung ist ein Projekt der Berliner Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Ursprünglich für Deutschland konzipiert, wurde sie vom Verein „Personenkomitee Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz“ in Zusammenarbeit mit dem Verein Gedenkdienst für Österreich adaptiert. In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk (Karin Bitschnau), der Johann-August-Malin-Gesellschaft (Kurt Greussing) und erinnern.at (Werner Bundschuh) wurde die Ausstellung mit Vorarlberger Beispielen ergänzt.

Eröffnung: Kulturhaus Dornbirn, Rathausplatz 1, 6850 Dornbirn, 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer: 30. September bis 30. Oktober 2011

Öffnungszeiten: Montag-Samstag jeweils von 10-17 Uhr, Sonntag von 14-17 Uhr