Am vergangenen Freitag haben wir parteiübergreifend gegen den ÖVP-Vorschlag zum neuen LehrerInnen-Dienstrecht Stelllung bezogen: „LehrerInnen-Dienstrecht: Gegen eine Zweiklassenpädagogik!

Wir haben damals ausgemacht, um breite Unterstützung für dieses Anliegen zu werben und eine gemeinsame Plattform zu bilden. Nun ist es soweit: www.zweiklassenpaedagogik.at

Ich ersuche um möglichst zahlreiche Unterstützung!

Auf diesen Text haben wir uns geeinigt:

„Wir wissen seit Jahrzehnten, dass die allerbesten PädagogInnen zu den Allerjüngsten müssen und dass am Anfang, bei der Elementarpädagogik und bei den ersten Jahren der Schule, Grundlagen gelegt werden, deren Wirkung die Bildungslaufbahn wesentlich und vor allem nachhaltig beeinflussen. Damit ist diese Zeit wesentlich einflussreicher als alles, was später kommt.

Gerade wurde in der PädagogInnenbildungNEU die Ausbildung an dieses Verständnis angepasst – bald werden die ersten Master mit VolksschülerInnen arbeiten.

So wie uns alle Kinder gleich viel wert sein müssen, so steht für die Unterzeichnenden unverrückbar fest:

Die Aufgaben aller PädagogInnen sind gleich – nicht gleichARTIG aber gleichWERTIG! Da versteht sich von selbst, dass für gleichwertige Qualifikation gleicher Lohn bezahlt werden muss.

Der unlängst bekannt gewordene Vorschlag der ÖVP, verlässt nach 27 Runden erfolgloser Verhandlungen die bisherige Linie, Pädagoginnen in Zukunft mit gleicher Dienstverpflichtung und gleicher Entlohnung auszustatten.

Für uns bedeutet dieser Vorschlag ein Festhalten an einer Zweiklassenpädagogik, die wir aufs Entschiedenste zurückweisen.“

Es bleibt noch viel zu tun. Jede Unterschrift auf der neuen Plattform www.zweiklassenpaedagogik.at trägt dazu bei, ein klares Zeichen zu setzen, dass uns alle Kinder und die sie Unterrichtenden gleich Wert sind!

Und wir sollten vor allem daran denken, worum es im Bildungsbereich eigentlich geht – für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“