Modellregion fĂŒr die Gemeinsame Schule â die nĂ€chsten Schritte!
Vorarlberg möchte zur Modellregion fĂŒr die Gemeinsame Schule werden (âDie Modellregion Gemeinsame Schule und die Folgen!â).
In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Daniel Zadra, dem Bildungssprecher der GrĂŒnen im Vorarlberger Landtag, habe ich gestern in Bregenz auf die notwendigen nĂ€chsten Schritte hingewiesen: âEin steiniger Weg zur gemeinsamen Schuleâ
Inhaltlich ist das Projekt auf einem sehr guten Weg. In den nĂ€chsten Jahren sollen die Weichen gestellt werden: Es braucht ein gut durchdachtes pĂ€dagogisches Konzept, das speziell auf die individuelle Förderung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler abzielt â auf Hochbegabte genauso wie auf solche mit Lernschwierigkeiten. Gesetzlich geregelt werden muss zudem ein höheres MaĂ an Schulautonomie sowie eine entsprechende Ausbildung und Weiterbildung der PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen.
Eines aber muss klar sein: Derzeit ist eine Modellregion gesetzlich gar nicht möglich. Sowohl der Artikel 14 der Bundesverfassung â er sieht eine âangemessene Differenzierung in Sekundarschulenâ vor (was allerding einen Interpretationsspielraum zulĂ€sst) â als auch Passagen im Schulorganisations- und Schulunterrichtsgesetz mĂŒssen geĂ€ndert werden.
Der ORF hat deshalb gestern bei den anderen Parteien nachgefragt (âGemeinsame Schuleâ braucht Hilfe vom Bund): âGrĂŒne, SPĂ und NEOS haben Zustimmung signalisiert, aber fĂŒr eine Zweidrittelmehrheit werden auch Stimmen der Bundes-ĂVP benötigt. Nationalratsabgeordneter Norbert Sieber ist aber zuversichtlich, denn Vizekanzler Reinhold Mitterlehner habe schon angedeutet, diesem Projekt nicht im Wege zu stehen.â
Alsdann: Auf geht’s!
Wann entwickelt sich die Intelligenz? FrĂŒher als bisher angenommen? Dieser Artikel aus der âZeitâ ist empfehlenswert: â
Da haben sich im Burgenland die neuen Freunde also gefunden. Der Standard schreibt: âUnd sie vermittelten den Eindruck, einander wirklich zu mögen.â Nach âhervorragendenâ GesprĂ€chen ist sich Alt- und Neo-Landeshauptmann Hans Niessl sicher: âWir werden nun besser, schneller, effizienter arbeiten können.â Das haben die Herrschaften schon beim sogenannten Arbeitsprogramm ausgetestet. Mit dem Papier dĂŒrfte der Wiener BĂŒrgermeister Michael HĂ€upl allerdings keine Freude haben: Es ist eines, bei dessen Umsetzung die Regierungsmitglieder am Dienstag zu Mittag nach Hause gehen können. Den Rest der Woche können der PĂ€dagoge Niessl und der Sicherheitsexperte TschĂŒrtz getrost beim Heurigen verbringen, um ein Kernanliegen – die Rettung des Uhudlers – voranzutreiben.
