Cap oder doch nur Tschapperl?
Nein, dieses Bild ist wirklich echt und keine bösartige Fotomontage!
Es gibt aber noch schlimmere Vertreter
Handelt es sich bei SPĂ-Klubchef um einen âCapâ oder doch nur ein groĂkoalitionĂ€res âTschapperlâ? Die unbeholfene Selbstdemontage der regierungsparteien- Cap ist hier fĂŒr den roten Anteil zustĂ€ndig – schreitet jedenfalls munter voran.
Gestern hat SPĂ-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer GĂŒnther KrĂ€uter gemeint, die Gesamtschule sei eine âBedingungâ fĂŒr eine Koalition nach 2013: âBildung ist eine Zukunftsfrage, es kann keine Kompromisse geben.â
Heute hat SPĂ-Klubchef Josef Cap, die SPĂ mache eine Gesamtschule nicht zu einer Bedingung fĂŒr
kĂŒnftige Koalitionen, nur âeine harte Forderung, ein harter, wichtiger Punktâ (Cap spricht von „Kriminalisierungskampagne“). Da fragt man sich: GehtÂŽs noch peinlicher?
Ăbrigens: KĂŒrzlich wurde eine Studie prĂ€sentiert, wonach 75 Prozent der ĂsterreicherInnen die Gesamtschule fĂŒr eine grundsĂ€tzlich gute Idee halten – eigentlich ein klarer Handlungsauftrag an die Politik. Die sozialdemokratischen FunktionĂ€re und vor allem die Abgeordneten haben es in der Hand: Sind sie nur BefehlsempfĂ€nger eines Karrieristen oder doch selbstbewusst genug, diesem unwĂŒrdigen Treiben ein Ende zu bereiten?
Und bitte nicht vergessen, warum wir Bildungspolitik betreiben: âKein Kind zurĂŒcklassen!â
Zum GlĂŒck gibt es in diesen tristen Wochen hie und da ein wenig Sonnenschein – und vor allem so hervorragende Karikaturisten wie Michael Pammesberger retten einen ĂŒber den Tag. Sein Vorschlag zur Ănderung der Symbolfigur vor unserem Parlament im heutigen âKurierâ erklĂ€rt vieles (oder gar alles?) zum Zustand des österreichischen Parlamentarismus. Es ist jedenfalls so oder so zum Schreien!
Umso erfolgreicher Gabi Moser als Vorsitzende im Untersuchungsausschuss ist, desto schĂ€rfer wird der Gegenwind. Das ĂŒberrascht niemanden, muss aber in Erinnerung geriufwen werden, wenn die vereinigten Vertuschungs- und Korruptionsparteien gar so lautstark jammer. Die Fronten sind nĂ€mlich klar: auf der einen Seite SPĂVPFPĂBZĂ – auf der anderen Seite wir GrĂŒne.