Strache bringt NS-Vergeich!
âHeinrichâ Strache spricht in Bezug auf den ESM in letzter Zeit hĂ€ufig von einem âErmĂ€chtigungsgesetzâ und von âVerfassungsbruchâ. Damit verbindet man jenes Gesetz, mit dem die NSDAP im MĂ€rz 1933 den Weg in die Diktatur eingeleitet hat.
Einige Abgeordnete waren damals schon in GefĂ€ngnissen und den eilends eröffneten Konzentrationslagern, andere wurde massiv durch illegal anwesende SS- und SA-MĂ€nnern im Reichstag eingeschĂŒchtert.
Der Inhalt:
âą Hitlers Regierung sollte nach seinem ErmĂ€chtigungsgesetz nicht nur Verordnungen, sondern Gesetze und auch VertrĂ€ge mit dem Ausland beschlieĂen können.
âą Die so beschlossenen Gesetze konnten von der Verfassung abweichen.
⹠Die Regelung war thematisch nicht beschrÀnkt und sollte vier Jahre dauern.
âą Weder ein Reichstagsausschuss noch der Reichsrat konnten Kontrolle ausĂŒben bzw. wenigstens nachtrĂ€glich die Aufhebung fordern.
Das Gesetz kam illegal zustande, weil die kommunistischen Abgeordneten schon inhaftiert waren und somit an der Sitzung nicht teilnehmen können.
Wieder einmal ein Beweis, wie jenseitig der FPĂ-Chef argumentiert! Werner Kogler hat ihm die entsprechende Antwort gegeben.
Wollen wir diesen beiden Herren und eventuell noch Strache die Zukunft unseres Landes anvertrauen? Das Foto aus dem âKurierâ zeigt mit Stronach und Westi zwei wesentliche Exponenten der österreichischen âAnti-Europa-Fraktionâ. Diese beiden Herren sind folgerichtig gegen den ESM. Sie wollen raus aus dem Euro und raus aus Europa – wir GrĂŒne wollen das nicht.