22. Juni 2014

Schulsystem braucht eine Schulombuds-Stelle!

2023-02-06T15:16:14+01:0022.06.14, 17:39 |Kategorien: Bildung|

In diesen Tagen werden die „blauen Briefe“ versendet. Viele SchülerInnen fühlen sich – nicht selten zu Recht – ungerecht behandelt. Sie und ihre Eltern wissen oft nicht, wie sie sich weheren können. Zu undurchdringlich erscheint ihnen unser Schulsystem. Sie fühlen sich ausgeliefert.

Wir wollen die Schaffung von Schulombudsstellen in allen Bundesländern. Die Zeit im Bild hat gestern berichtet: Grüne schlagen Schul-Ombudsstellen vor.

In Wien gibt es das seit Jahren. Die Stelle wird von Eltern von SchülerInnen aller Schulstufen aufgesucht, um in Konfliktfällen mit LehrerInnen, Schulleitungen oder Behörden helfend einzugreifen. Weitere Tätigkeiten sind die Beratung von Elternvereinen und die Durchführung von Informationsveranstaltungen für Schulen. Zuletzt wurde die Schulombudsstelle in die Rechtsabteilung des Stadtschulrates eingegliedert, wodurch diese ihre Unabhängigkeit verloren hat. Dadurch kann es zu Interessenskonflikten innerhalb der Abteilung kommen.

In anderen Bundesländern bleibt Eltern und SchülerInnen im Fall von Konflikten nur der Weg zur Volksanwaltschaft oder – seit der Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit – die Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Vor allem letztere Möglichkeit ist bei Eltern und SchülerInnen vielfach noch nicht bekannt und mit hohen Hürden (kurze Beschwerdefrist, eventuell nötige Rechtsberatung) verbunden.

Für eine solche Tätigkeit muss die Schulombudsstelle als weisungsungebundene Stelle mit umfassenden Rechten wie z.B. der Akteneinsicht und Auskunftsrechten ausgestattet werden.

Die Arbeit der Schulombudsstelle ist vielfältig und breit gefächert. Um die ausreichende Erreichbarkeit und Begleitung der SchülerInnen und Eltern zu gewährleisten, sollten die Schulombudsstellen mit zumindest drei Personen (einer Ombudsperson und zwei MitarbeiterInnen) besetzt sein. Darüber hinaus muss sie die Möglichkeit haben, auf vorhandene Einrichtungen und Expertise in den Landesschulräten, im schulpsychologischen Beratungsdienst, auf SchulsozialarbeiterInnen oder bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft zuzugreifen.

Es ist schließlich im Interesse aller Beteiligten, dass das System sich weiter verbessert und in unmittelbaren Not- und Konfliktsituationen sofort und möglichst unbürokratisch geholfen werden kann.

Einen entsprechenden Antrag habe ich im letzten Unterrichtsausschuss eingebracht.

Für die „Grüne Schule“ gilt daher: „Kein Kind zurücklassen!“

22. Juni 2014

Theater in die Schule: „teatro caprile“!

2015-07-21T12:20:48+02:0022.06.14, 9:05 |Kategorien: Bildung|

Heute mal etwas Erfreuliches. Ich möchte auf ein einzigartiges Angebot für Schulen und LehrerInnen hinweisen: Theaterfachleute – in diesem Fall vom „teatro caprile“ – in die Schule! Die Theatermacherin Katharina Grabher betont: „Wir haben gerade mit LehrerInnen sehr positive Erfahrungen gemacht haben, denen unsere Stücke von Kollegen oder Bekannten weiterempfohlen wurden.“ Und genau das mache ich auch!

Wer sich ein Bild machen möchte, kann das mit obrigem Video oder auf der Homepage: „teatro caprile“.

Im Video zu sehen ist eine stark gekürzte Version des Stücks „Der Lechner Edi schaut ins Paradies“ von Jura Soyfer. Sie wurde vom „teatro caprile“ in Varazdin (Kroatien) im März 2012 aufgeführt und ist ein Teil der Jura-Soyfer-Revue. Es spielen: David Czifer, Sandra Högl, Manfred Stadlmann, Andreas Kosek, Katharina Grabher und Andrea Nitsche. Dramaturgie und Regie: Andreas Kosek

Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“

15. Juni 2014

Wie geht es weiter mit dem BIFIE?

2014-06-15T14:52:00+02:0015.06.14, 14:52 |Kategorien: Bildung|Tags: |

In der Sendung „Hohes Haus“ ist erneut ein wichtig Problem aufgegriffen worden: Wie geht es weiter mit dem BIFIE (Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens): „Schulaufgaben

Ich habe auf diesem Blog schon oft zum Thema BIFIE und vor allem den unprofessionellen Umgang damit hingewiesen (siehe etwa BIFIE-Datenleck: Bildungspolitik zum Fürchten!).

Es braucht eine Neukonstruktion des BIFIE. Die Grünen Vorschläge in Kürze:

o Das BIFIE muss unter eine Leitung gestellt werden! An die Spitze gerört eine wissenschaftlich renommierte Fachkraft!

o Ein Standort in Salzburg ist ausreichend, der Standort in Wien soll zu einem Kompetenzzentrum umgebaut werden und künftig als nachgeordnete Dienststelle des Ministeriums die Zentralmatura durchführen.

o Zum Aufgabenbereich gehören die Bildungsstandards-Überprüfungen und internationale Testungen wie PISA, PIRLS, TIMMS usw.!

o Das Institut muss entpolitisiert werden, insbesondere die rot-schwarzen Proporzbestellungen müssen endlich ein Ende haben!

Und bevor wir es vergessen eine Erinnerung an alle Beteiligten: Es geht eigentlich auch in diesem Zusammenhang um unsere Kinder! Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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