Wie geht es weiter mit der Neuen Mittelschule? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Betroffene.

Drei junge Lehrkräfte in Wien empfinden den derzeitigen Diskurs über Bildung und NMS einseitig und ungerecht. Und sie tun etwas. Das unterscheidet sie von etlichen anderen. Sie eröffnen einen Blog – „Schulgschichtn“ – wo sie eine Plattform bieten wollen für unterschiedliche Zugänge zum Bildungsthema, Erzählungen aus dem schulischen Alltag und natürlich auch für konkrete Lösungsvorschläge. Alle sind eingeladen.

Dass die Neue Mittelschulen in den Medien nicht gut wegkommen, ist leider eine Tatsache. Und Bildungsminister Heinz Faßmann ist nicht eben angetreten, das zu ändern. Die Bedingungen an diesen Schulen werden immer schwieriger, Ressourcen – zuletzt für die Sprachförderung – werden massiv gekürzt, um den NMS dann vorzuwerfen, dass etwa die Sprachförderung nicht funktioniere. Medien berichten dafür intensiv über Negatives, und zuletzt erwies sich auch ein wohl gut gemeintes Buch in den Auswirkungen negativ. Den drei Lehrkräften ist dieser Blickwinkel zu einseitig.

Heute ging „Schulgschichtn“ online. Dem Redaktionsteam um Verena Hohengasser, Simone Peschek und Felix Stadler viele Leser und spannende Diskussionen. Ich freue mich auf diesen Blog und kann nur Vorschusslorbeeren geben: wärmstens empfohlen!

 

Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“