30. Juli 2009

Ist die ÖVP-Bildungsblokade zuende?

2009-07-30T00:29:00+02:0030.07.09, 0:29 |Kategorien: Bildung|

Die Meldung lässt doch aufhorchen: Aufgabe der Sozialpartner sei es nun, die Regierung, vor allem Bildungsministerin Claudia Schmied und Wissenschaftsminister Johannes Hahn, „zu begleiten und zu ermutigen, dass sie in der Bildungspolitik nicht länger zuwarten, sondern den großen Wurf angehen“. Den braucht es in der Tat. Die Sozialdemokraten wollen ja, trauen sich aber nicht. Das Hauptproblem ist der Koalitionspartner.

Die Begriffe „ÖVP“ und „Bildungsblockade“ sind seit Jahren so etwas wie Synonyme. Aber halt – bewegt sich da am Ende auch da etwas? Wenn man nach einigen Tagen Polit-Abstinenz die Zeitungen nachliest, hat man fast den Verdacht, der träge Koloss gerate in Bewegung. Angeblich will der neue ÖAAB-Obmann Michael Spindelegger das Thema Schule „nicht nur als Frage des Dienstrechtes“ diskutieren. Das ist ja schon beinahe revolutionär! Traut er sich am Ende sogar, das auch seinem Vorgänger Fritz Neugebauer zu sagen? Das wäre aber mutig! Inzwischen belässt es der Außenminister bei vagen Andeutungen: „Es gibt gesellschaftliche Veränderungen, die einfach zur Kenntnis genommen werden müssen.“ So, so. Welche Veränderung sind es denn? Welche Konsequenzen ziegen diese Veränderungen nach sich? Immerhin: Nächstes Jahr wolle der ÖAAB ein neues Schulkonzept vorlegen. Damit genug der Revolution. Vorbei der Mut – es kommt nämlich nicht eimal eine Andeutung, wohin die Bildungsreise gehen soll.

An was erinnert einen die Haltung der ÖVP in der Bildungspolitik? Am Ende wird es wohl wieder heißen: „Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.“ Ob die Sozialpartner da etwas weiterbringen?

11. Juli 2009

ÖVP im bildungspolitischen Dauerschlaf!

2009-07-11T14:04:00+02:0011.07.09, 14:04 |Kategorien: Bildung|

Der Vorarlberger Landesschulinspektor Fritz Mattweber redet in einem ORF-Interview Klartext und analysiert die Situation in unserem Schulwesen völlig richtig. Auch was die Schlussfolgerungen betrifft, liegt er genau auf Linie der Grünen – nachzulesen auf der Homepage des ORF-Landesstudios, wo das Interwiew auch zum Download angeboten ist.

Es ist erfreulich, dass mit Landesschulinspektor Mattweber der oberste Pädagoge im Pflichschulbereich offen über die Probleme im Schulbereich spricht und zwei zentrale Forderungen der Grünen und praktisch aller Fachleute unterstützt: die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen und ein Ende des Sitzenbleibens. Alles bewegt sich, nur die ÖVP setzt ihren bildungspolitischen Dauerschlaf auf Kosten unserer Kinder fort.

7. Juli 2009

Sitzenbleiben ist pädagogisch sinnlos!

2009-07-07T06:50:00+02:0007.07.09, 6:50 |Kategorien: Bildung|

Auf einer Pressekonferenz in Bregenz habe ich gestern das Sitzenbleiben thematisiert – in der letzten Woche habe ich dieses Thema ja auch in einigen Blog-Einträgen aufgegriffen.

Hier eine kurze Zusammenfassung als Video: „Sitzenleiben ist Unfug!“

Wer sich intensiver mit der Materie beschäftigen möchte, kann die Presseunterlagen herunterladen.

Und nicht vergessen:

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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