25. MĂ€rz 2011

Die LĂŒgen der Atomlobby!

2011-03-25T11:30:00+01:0025.03.11, 11:30 |Kategorien: Klima und Umwelt|

Es ist zwar nur ein kleines, aber doch ein typisches Beispiel fĂŒr die LĂŒgen der Atomlobby. Der FDP-Wirtschaftsminister Rainer BrĂŒderle hat unter (vermeintlichen) „Freunden“ – also vor deutschen Spitzenmanagern – gemeint, ein Atomausstieg sei „nicht rational“ und das Atommoratorium der deutschen Bundesregierung sei nur dem Druck der bevorstehenden Landtagswahlen geschuldet. Peinlich, weil das Protokoll öffentlich gemacht wurde.

Es gab gestern einen Sturm der EntrĂŒstung und es kamen die fĂŒr einen Atomlobbyisten typischen LĂŒgen. Von einem „Protokollfehler“ war die Rede, von falsch wiedergegebenen Zitaten und „absurden“ VorwĂŒrfen. Nun meldet sich heute ein PrĂ€sidiumsmitglied des BDI zu Wort und dementiert BrĂŒderles LĂŒgen („BDI-Mitglied dementiert BrĂŒderles Dementi“).

Wir mĂŒssen uns wehren! Auf der Plattform atomausstieg.at kann man eine Onlinepetition unterschreiben. Hier der Text zum Herunterladen: < file name="Petition_Atomausstieg" >.

Auch die „Vorarlberger Nachrichten“ haben eine Online-Petition gestartet, die man ebenfalls bequem von zuhause aus unterschreiben kann: Ich fordere den Ausstieg aus der Atomkraft!. Auch Nicht-Vorarlberger sind natĂŒrlich aufgerufen zu unterschreiben. Also: Mitmachen!

Übrigens: Am Sonntag haben die WĂ€hlerInnen in Baden-WĂŒrttemberg und Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, ihre Meinung zu den Vorkommnissen abzugeben.

18. MĂ€rz 2011

Petition: „Ich fordere den Ausstieg aus der Atomkraft!“

2011-03-18T10:16:00+01:0018.03.11, 10:16 |Kategorien: Klima und Umwelt|

Die Situation in Japan wird immer dramatischer. Der atomare Alptraum geht weiter. Wir mĂŒssen (fast) machtlos zuschauen. Immerhin: Nach Informationen der Internationalen Atombehörde ist heute die IntensitĂ€t der radioaktiven Strahlung an Messpunkten in der Anlage deutlich zurĂŒckgegangen – von etwa 1500 auf etwa 280 Mikrosievert pro Stunde.

Ebenfalls erfreulich: Der Widerstand gegen die verantwortungslose Nutzung der Kernernergie wÀchst. Der Zorn ebenso. Auf der Plattform atomausstieg.at kann man eine Onlinepetition unterschreiben. Hier der Text zum Herunterladen: < file name="Petition_Atomausstieg" >.

Auch die „Vorarlberger Nachrichten“ haben eine Online-Petition gestartet, die man ebenfalls bequem von zuhause aus unterschreiben kann: Ich fordere den Ausstieg aus der Atomkraft!. Auch Nicht-Vorarlberger sind natĂŒrlich aufgerufen zu unterschreiben!

Noch schaut die ganze Welt gebannt dem Kampf gegen den Super-GAU im havarierten Atomkraftwerk Fukushima zu: An Block 1 und 2 soll die KĂŒhlung mit Notstrom aktiviert, Block 3 und 4 mit Wasserwerfern gekĂŒhlt werden. Es droht weiter eine Kernschmelze.

Deutschland will die Sicherheitsanforderungen fĂŒr die 17 deutschen AKW einem Bericht des Fernsehmagazins „Kontraste“ zufolge drastisch verschĂ€rfen. Selbst das völlige Aus scheint demnach möglich („Regierung plant hohe Auflagen fĂŒr AKW“). Laut „Kontraste“ erfĂŒllt derzeit kein einziges deutsches Atomkraftwerk diese Kriterien. SpĂ€t kommen diese Maßnahmen, aber immerhin!

16. MĂ€rz 2011

Atomausstieg jetzt!

2011-03-16T13:45:00+01:0016.03.11, 13:45 |Kategorien: Klima und Umwelt|

Was soll als nÀchstes kommen? Worauf warten die Verantwortlichen in Europa? Atomkraft war nie sicher, ist nicht sicher und wird es auch nie sein!

Jetzt gibt es eine neue Plattform atomausstieg.at, auf der eine Onlinepetition unterschrieben werden kann. Hier der Text zum Herunterladen: < file name="Petition_Atomausstieg" >

‱ Sofortige Abschaltung aller Risiko-Reaktoren in Europa!

‱ Stopp fĂŒr LaufzeitverlĂ€ngerungen und NeubauplĂ€ne von AKW!

‱ Abschaltplan fĂŒr alle anderen europĂ€ischen AKWs bis 2020!

‱ Stopp der Milliarden-Subventionen an die Atomindustrie!

‱ Ökostrom statt Atomstrom. Nachhaltige Investitionen in erneuerbare Energien und Effizienz.

Wir mĂŒssen die Staats- und Regierungschefs in Europa unter Druck setzen und eine europaweite Volksabstimmung zu dem Thema erreichen. Initiiert wurde die Plattform„Atomausstieg.at“ von der Umweltschutzorganisation GLOBAL2000. Ziel ist, dass die Plattform von vielen NGOs und somit möglichst breit etc. unterstĂŒtzt wird. Von der Homepage:

„Wir sind erschĂŒttert, dass 25 Jahre nach Tschernobyl in Japan offenbar ein Super-GAU passiert, mit unermesslichen Folgen fĂŒr die Menschen in Japan. Die Jahrhundertkatastrophe in Japan zeigt ganz klar: Atomkraft ist nicht sicher und wird es auch nie sein.

1978 konnten wir mit einer Volksabstimmung gemeinsam Zwentendorf verhindern. Jetzt wollen wir den weltweiten Atomausstieg und beginnen hier und jetzt in Europa.“

Also: bitte verlinken, posten etc.! Es geht darum, möglichst viele ÖsterreicherInnen zu mobilisieren und gemeinsam Druck zu machen!

WofĂŒr ich stehe?

Ich stehe fĂŒr soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

Hier erfahren sie mehr


Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles ĂŒber meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, AntrĂ€ge und Ausschussarbeit.


Zur Seite des Parlaments


Downloads