30. MĂ€rz 2011

„Korruptionssumpf trocken legen!“

2011-03-30T15:30:00+02:0030.03.11, 15:30 |Kategorien: Unkategorisiert|

Das war ein starkes StĂŒck der von mir ansonsten sehr geschĂ€tzten NationalratsprĂ€sidentin Barbara Prammer. Sie fordert in Sachen Korruption „mehr Transparenz im österreichischen Parlament“ und beklagt, dass „derzeit sich sĂ€mtliche Fraktionen in dieser Frage in ZurĂŒckhaltung“ ĂŒben (Korruption: Prammer will mehr Transparenz).

Da steigt einem die Zornesröte ins Gesicht: Bei uns GrĂŒnen sind alle Kassen glĂ€sern und wir lassen uns nicht mit den anderen Parteien in einen Topf werfen. Die Aussage von Prammer ist eine indiskutable Verallgemeinerung. Sie weiß haargenau, dass die Regierungsparteien gemeinsam mit FPÖ und BZÖ unsere weitreichenden Forderungen seit Jahren ablehnen. Wir wollen volle Transparenz fĂŒr alle Arten von Politiker-EinkĂŒnften – inklusive geldwerter Leistungen wie Urlaubseinladungen. Gleichzeitig braucht es strenge Sanktionen, wenn es VerstĂ¶ĂŸe gegen die Offenlegungspflicht gibt.

Auch das Thema Abgeordnetenbestechung muss aufgegriffen werden, es darf keine Sonderrechte fĂŒr Mandatare geben. Wichtig ist auch ein genereller Stopp fĂŒr die oft schamlosen BeratervertrĂ€ge. Der schwarz-blaue Sumpf, der gegenwĂ€rtig sichtbar wird, sollte Anlass zum Handeln sein.

Und ich möchte festhalten, dass wir schon jetzt all das auch praktizieren, was wir fordern („GrĂŒne mit glĂ€sernen Einkommen“).

Und auf einen weiteren Aspekt möchte ich hinweisen: Vor allem strĂ€uben sich nĂ€mlich alle anderen Parteien gegen unsere Forderung nach glasklaren Parteikassen. Wir wollen beispielsweise die lĂŒckenlose Offenlegung aller Parteispenden ĂŒber 500 Euro in einem jĂ€hrlichen Jahresbericht und ein Spendenverbot an Parteien soll fĂŒr Unternehmen gelten, die öffentliche AuftrĂ€ge bekommen oder sich um solche bewerben.

Also Frau PrÀsidentin: Nicht alle Parteien in einen Topf werfen!

15. MĂ€rz 2011

Mahnwache gegen Atomwahnsinn!

2011-03-15T10:08:00+01:0015.03.11, 10:08 |Kategorien: Unkategorisiert|

Montagabend habe ich an einer bewegenden Mahnwache gegen den Atomwahnsinn in Bregenz teilgenommen (Mahnwache in Bregenz zu Atomkrise in Japan).

Dem kurzfristig erfolgten Aufruf der GrĂŒnen zur Mahnwache sind erfreulich viele Menschen gefolgt – darunter VertreterInnen aller im Landtag vertretenen Parteien. Unser Landessprecher Johannes Rauch hat der durch Erdbeben, Tsunami und die unvorstellbaren Reaktorkatastrophen schwer betroffene japanischen Bevölkerung seine Anteilnahme ausgedrĂŒckt.

FĂŒr heute Dienstag haben die Wiener GrĂŒnen ebenfalls eine Mahnwache angekĂŒndigt:

Mahnwache fĂŒr den sofortigen Atomausstieg!

Atomkraftwerke abschalten – Weltweit!

Zeit: Dienstag, 15. MĂ€rz, 18h30

Ort: Vor dem Parlament

Ein sofortiger Ausstieg aus der tödlichen Technologie ist möglich.

Wir fordern den Umstieg von nuklearer auf erneuerbare Energie.

Wir verlangen vom österreichischen Parlament und der Regierung ein entschiedenes Nein zu allen AKWs, sowohl in Europa als auch weltweit.

27. Februar 2011

Bildungsvolksbegehren und Euratom – ab Montag unterschreiben!

2011-02-27T14:48:00+01:0027.02.11, 14:48 |Kategorien: Unkategorisiert|

Diese Woche rentiert sich ein Besuch auf dem Gemeindeamt oder dem Magistrat: Einerseit kann das „Raus aus Euratom-Volksbegehren“ unterschreiben, um eine Volksabstimmung ĂŒber den Ausstieg Österreichs aus der EuropĂ€ischen Atomgemeinschaft Euratom zu erreichen. Wie bei Zwentendorf könnte Österreich somit auch hier wieder eine Vorreiterrolle einnehmen.

Andererseits fĂ€llt ebenfalls am 28. Februar der offizielle Startschuss zum Sammeln der UnterstĂŒtzungserklĂ€rungen fĂŒr das Bildungsvolksbegehren („Volksbegehren gegen schwarze Bildungsblockade nutzen!“).

‱ Aufwertung des elementarpĂ€dagogischen Bereichs

‱ Gemeinsame Schule bis zum 14. Lebensjahr

‱ Ausbau ganztĂ€giger Schulformen

Mitmachen – es geht um unsere Kinder. Es geht um unsere Zukunft! Also: Zwischen Montag und Freitag auf das Gemeindeamt oder das Magistratische Bezirksamt, wo die rechtsgĂŒltigen Formulare aufliegen.

FĂŒr uns gilt: „Kein Kind zurĂŒcklassen!“

WofĂŒr ich stehe?

Ich stehe fĂŒr soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

Hier erfahren sie mehr


Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles ĂŒber meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, AntrĂ€ge und Ausschussarbeit.


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