27. September 2013

29. September: Rettet die Wahlen!

2013-09-27T10:30:00+02:0027.09.13, 10:30 |Kategorien: Wahlkampf|

Zumindest können die Wahlen zu einem Neustart führen, denn es geht am Sonntag um ein Ende der Korruption, eine grundlegende Bildungsreform, die überfällige Energiewende, eine ökosoziale Steuerreform!

Bei den JungwählerInnen dürfte es nach einer gestern veröffentlichten neuen Studie klappen. Die „Salzburger Nachrichten“ berichten: „Ein Drittel der Jungwähler stimmt für Grüne“. Demnach erhalten wir bei den Jung- und ErstwählerInnen (also den 16- bis 29-Jährigen) sensationelle 31 Prozent, während FPÖ (14) und ÖVP (6!!!) regelrecht abstürzen. Die SPÖ kommt auf 24 Prozent. Ein gutes Omen!

Der 29. September bringt also die Chance, den jahrelangen rot-schwarzen Stillstand zu beenden. Ein Neustart kann aber nur gelingen, wenn reiner Tisch gemacht wird: Das schwarz-blaue Jahrzehnt der Korruption muss aufgearbeitet werden. Wenn die Regierungsparteien nicht ständig Untersuchungsausschüsse abgedreht hätten, wäre Österreich vieles erspart geblieben – ich denke etwa an die Ausschüsse zu den Eurofighter-Deals, den Banken oder die Korruptionsfälle der Telekom, die Blaulicht-Affäre usw.

Damals meinte der ÖVP-Fraktionsvorsitzende Günther Stummvoll, der Finanzplatz Österreich sei durch den Ausschuss „über acht Monate lang kriminalisiert“ worden, das habe zu einem „Imageschaden für den Finanzplatz Österreich“ geführt. Heute wissen wir: allein die damals nicht mehr aufgearbeiteten Vorgänge rund um die Hypo Alpe-Adria werden uns laut EU bis zu 11,7 Milliarden Euro kosten. Und der Imageschaden ist jetzt weit größer.

Der 29. September ist somit auch eine Abstimmung über das Ende der politischen Korruption. Am Sonntag können die Wählerinnen und Wähler entscheiden: wählen sie eine Partei, die in Korruptionsfälle verstrickt ist und Kontrolle behindert? Oder die Grünen, die als einzige Partei sauber sind. Grüne sind nicht käuflich, sie sind aber wählen. Eines ist klar: für uns ist die saubere Aufarbeitung all dieser Korruptionsfälle keine Bedingung, sondern eine Vorbedingung für allfällige Regierungsverhandlungen.

Die Korruption hat unser Land Milliarden gekostet. Das ist jenes Geld, das uns nun für Reformen und Investitionen fehlt.

Die Wahl ist auch eine Abstimmung darüber, ob SPÖ und ÖVP Streit und Stillstand fortsetzen. Oder ob es mit starken Grünen gelingt, die rot-schwarze Mehrheit zu brechen und damit die Chance auf einen Neustart für Österreich zu eröffnen. Viele sind unzufrieden und überlegen sich, aus Protest eine neue Partei zu wählen. Keine der bislang nicht im Parlament vertretenen Parteien hat aber eine realistische Chance, ins Hohe Haus einzuziehen. Eine Stimme für sie erleichtert den beiden Stillstandsparteien daher die Fortführung ihrer Blockadepolitik – auch wenn ihr Stimmenanteil wie zu erwarten unter 50 Prozent sinkt.

Nur eine Stimme für die Grünen ermöglicht einen Neustart – für eine saubere Umwelt und für eine sauberer Politik!

25. September 2013

Gemeinsam schaffen wir es: Saubere Umwelt. Saubere Politik.

2013-09-25T11:27:00+02:0025.09.13, 11:27 |Kategorien: Wahlkampf|

Manches im Leben möchte man am liebsten ungeschehen machen. Aber die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Wir können nur dafür sorgen, dass sich in Zukunft etwas ändert. Am 29. September. Mit den Grünen. Der Song von Ben Cocks passt ideal zu unserer zentralen Wahlkampfbotschaft:

  • Saubere Umwelt. Saubere Politik.

    Gemeinsam schaffen wir das!

24. September 2013

ÖVP in Panik: Lügenkampagne statt Kanzlerformat!

2013-09-24T12:58:00+02:0024.09.13, 12:58 |Kategorien: Wahlkampf|

In der Schlussphase des Wahlkampfes gibt es harte Bandagen. Vor allem bei der ÖVP sitzen die Nerven blank.

Auf einem Großplakat und in der so genannten „Anti-Rot-Grün-Fibel“ verbreitet die ÖVP Lügen und Untergriffe gegen politische Mitbewerber. Die ÖVP sollte sich an den Fakten halten und ihre 12 Gebote ernst nehmen. Und sie sollte die Warnungen von Erhard Busek ernst nehmen. Der ehemalige ÖVP-Parteiobmann bezeichnet die ÖVP-Fibel als „ein Pamphlet“, „dessen Primitivität eigentlich die Funktionäre der ÖVP unterschätzt“: „Die Ironie besteht schon darin, dass diese Broschüre wenige Tage nach den Beschlüssen des Nationalrates entstanden ist, in dem die Grünen den Regierungsparteien geholfen haben, den Euro-Rettungsschirm über die Bühne zu bringen. Die gefährliche Drohung für Europa bestand eigentlich in der Haltung von FPÖ und BZÖ! Aber auf die Broschüren zu diesen Koalitionsmöglichkeiten warte ich noch …“
. Soweit eine Stime aus der ÖVP selbst.

Nun zu den Fakten:

1. Eigentumssteuern gibt es im Programm der Grünen (und auch der SPÖ) nicht, schon gar nicht ab 150.000 Euro. Ähnlich wie die CDU in Deutschland fordern wir Grüne eine Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 500.000 Euro pro Person: Bei zwei erbberechtigten Kindern steigt diese Grenze also auf eine Million, bei dreien auf 1,5 Millionen usw.

2. Auch die „Gebührenlawine“ ist eine freie Erfindung des ÖVP-Wahlkampfbüros. Das rot-grün regierte Wien hat niedrigere Gebühren als die anderen 74 österreichischen Städte über 10.000 EinwohnerInnen. Eva Glawischnig hat die ÖVP aufgefordert, eine Stadt zu nennen, die niedrigere Gebühren hat als Wien. Bislang wurde das VP-Wahlkampfbüro nicht fündig.

3. Die ÖVP behauptet, dass wir Familien zwingen wollen, Kinder ab dem 1. Lebensjahr in Kinderbetreuung zu schicken. Das ist eine unverschämte Lüge. In Wahrheit fordern wir – wie die CDU – einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Also Recht, nicht Pflicht. Damit könnten Eltern Familie und Beruf besser unter einen Hut bringen. Ein weiteres Ziel ist ein zweites kostenloses Kindergartenjahr mit 12 Stunden Anwesenheit pro Woche. Nachdem bereits jetzt über 90 der Vierjährigen einen Kindergarten besuchen, zielt diese Maßnahme auf Kinder aus bildungsfernen Schichten ab, die dieses zweite Kindergartenjahr dringend benötigen.

4. Verkürzt und missverständlich ist die Behauptung, Rot-Grün wolle „Generell Tempo 80 Km/h“. In Wirklichkeit wollen wir, dass Tempo 80 die Regel für Freilandstraßen wird: Tempo 100 nur dort, wo das aus Sicherheitsgründen problemlos möglich ist. Ziel ist es, die Zahl der tödlichen Unfälle zu senken. 316 der 532 Straßenverkehrstoten – das sind 60 – gab es im vergangenen Jahr auf Freilandstraßen. In Vorarlberg ist das bereits Realität. Tempo 100 gibt es nur auf der 4-spurigen Strecke zwischen Dornbirn und Lustenau.

Michael Spindelegger hat Eva Glawischnig in die Hand versprochen, dass die ÖVP auf Negativ-Kampagnen, wie sie sie in den letzten Wahlkämpfen betrieben hat, verzichten würde. Die aktuelle Lügenkampagne gegen Rot-Grün ist das Gegenteil.

Die im Zuge der Korruptionsaffären unter Druck geratene ÖVP hat sich vor einem Jahr selbst einen Verhaltenscodex auferlegt. Aus den christlichen zehn Geboten wurden zwölf. Es gehe um eine „politisch-moralische Handlungsanleitung“, erklärte Michael Spindelegger. Es wurde ein eigener Ethikrat eingerichtet und angekündigt, dass die ÖVP-Parteiakademie für die Funktionäre eigen „Ethikseminare“ anbieten werde. Da dürften viele geschwänzt haben …

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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