2. September 2013

Strache entdeckt die große Liebe!

2013-09-02T15:17:00+02:0002.09.13, 15:17 |Kategorien: Wahlkampf|

Da gibt es noch immer Zeitgenossen – und Zeitgenossinnen -, die meinen, der FPÖ-Chef meine es nicht Ernst mit der Nächstenliebe. Immerhin entstammt das Gebot der Nächstenliebe ja der Tora (!!!), der hebräischen Bibel bzw. eines Teiles davon. Lange wurde gerätselt, wer denn der „Nächste“ sei – geht Strache von einem sozialen oder religiösen Näheverhältnis aus? Gilt es für jeden und jede, der oder die Hilfe brauchen?

Dieses Foto aus der Bregenzer Blumenstraße bringt nun den Beweis: Strache hat sich weiterentwickelt und legt den Begriff gaaaaaanz weit aus. Er hat sich im Zuge der Wahlkampagne gewandelt. Er liebt nun wirklich alle.

Übrigens: In Vorarlberg ist heute – purer Zufall – ein merkwürdiges Kriegsspiel aufgedeckt worden (Aufregung um “Kriegsspiele” im Naturschutzgebiet Koblach). Die Verantwortlichen zeigen sich zerknirscht. Aber eines ist sicher: Painball-Spieler Strache war es nicht. Er kommt erst am Donnerstag ins Land. War es eine Vorübung seiner Getreuen?

Jetzt, wo er die Liebe entdeckt hat, wird der FPÖ-Boss aber im Gegensatz zu früher wohl wenig Gefallen finden an den martialischen Spielen.

1. September 2013

Die FPÖ ist wirklich im Eimer!

2013-09-01T09:33:00+02:0001.09.13, 9:33 |Kategorien: Wahlkampf|

Ich habe es ja immer gewusst – nun gibt es aber sogar einen bildlichen Beweis durch einen aufmerksamen Dornbirner: Die FPÖ ist im Eimer.

Es gibt neben dem bildlichen auch andere Beweise: Gestern wurde publik, dass den Blauen scharenweise einige jener Glücksritter davonlaufen, die im Zuge der haiderschen nationalen Erhebung bei den austro-germanischen Sturmscharen angeheuert haben. Sie verlassen das sinkende Schiff und suchen eine neue Bleibe. Und nicht wenige glauben, diese Bleibe in der SPÖ gefunden zu haben. Der Kärntner SPÖ. Die allerdings scheint sich gewandelt zu haben und nimmt nun doch nicht jeden in ihre Reihen auf.

Unter den Möchtegern-Überläufern befindet sich übrigens auch der frühere freiheitliche Sozialsprecher im Parlament, Reinhart Gaugg. Er ist bekannt geworden als „Nazi-Buchstabierer“: „Neu, attraktiv, zielstrebig, ideenreich“ – so Gaugg zur Frage, was ihm den zum Begriff „Nazi“ einfalle. Zuletzt fiel sein Name übrigens mehrfach in Zusammenhang mit der Telekom-Affäre und Lobbyist Peter Hochegger. Für Landeshauptmann Peter Kaiser etwa ist Gauggs SPÖ-Mitgliedschaft „nicht vorstellbar“ (SPÖ-Mitgliedschaft Gauggs „nicht vorstellbar“). Er ist ja auch in einer Koalition mit den Grünen.

Der ÖVP sollte das alles doch ein bisschen zu denken geben, denn das sind die Leute, mit denen sich die Schwarzen im Jahr 2000 ins politische Bett gelegt haben. Das sind jene Leute, mit denen die ÖVP auch heute noch eine Koalition nicht ausschließen will. Jedenfalls bis diese Herrschaften auch wirklich eine andere Bleibe gefunden haben.

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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