29. Juli 2013

Politik „mit Lust und Überzeugung“

2013-07-29T15:29:00+02:0029.07.13, 15:29 |Kategorien: Wahlkampf|

In der „Neuen am Sonntag“ war ein längeres Portrait über mich zu lesen: „Mit Lust und Überzeugung“. Stimmt! Politik betreibe ich „mit Lust und Überzeugung“. Der Titel ist allerdings doppeldeutig gemeint, er bezieht sich nämlich auch auf mein Hobby, das mich ein Leben lang begleitet hat: den Fußball.

Weitere Themen sind meine Herkunft aus einer liberalen Mittelstands-Familie und das Verhältnis zu meinem konservativen Schwager, ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf.

Hier zum Nachlesen: < file name="Walser-Portait_Neue_2013-07-28" >

28. Juli 2013

ÖVP blinkt in Vorarlberg links und biegt in Wien rechts ab!

2013-07-28T15:14:00+02:0028.07.13, 15:14 |Kategorien: Wahlkampf|

Seit Jahren ist es dasselbe Spiel: Die ÖVP sagt in Vorarlberg Hü, in Wien sagen auch die Vorarlberger ÖVP-Abgeordneten dann Hott. Ist das Taktik? Ist das Orientierungslosigkeit? Oder ist die Lage der ÖVP schlicht so, wie auf dem Bild?

In einem Interview mit den „Vorarlberger Nachrichten“ ist der Vorarlberger Landeshauptmann jedenfalls – wieder einmal – konträr zur Bundeslinie seiner Partei. Zwei Beispiele:

• Wallner ist für eine Vermögenssteuer und meint, man müsse „ein Mehr an Steuergerechtigkeit“ herstellen. „Das ist ein Gebot der Stunde. Meiner Meinung nach wäre es kein Problem, wenn es Beiträge von denen ins System gäbe, die deutlich mehr haben – Stiftungen beispielsweise. Da liegen große Vermögen!“

• Wallner ist für die Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen. Auf die Frage „Sind Sie für die Gemeinsame Schule?“ meint er: „Man muss in der Frage der Chancengerechtigkeit für die Kinder schon überlegen, was der richtige Weg sein könnte. Und da wäre die Gemeinsame Schule keinesfalls auszuschließen.“ Richtig, Herr Landeshauptmann!

Es ist erfreulich und zu begrüßen, dass Markus Wallner für mehr Steuergerechtigkeit eintritt und eine leistungsfähige Gemeinsame Schule für alle 10- bis 14-Jährigen will.

Aber: Derzeit ist die ÖVP auf Bundesebene der Bremsklotz in Sachen Schulreform und tritt als Schutzpatronin für Millionäre und Multimillionäre auf. In Vorarlberg links zu blinken und in Wien rechts abzubiegen, führt zu jenem Vertrauensverlust in die Politik, die ansonsten in Sonntagsreden beklagt wird!

Markus Wallner ist gefordert, wenn er glaubwürdig bleiben will. Den Worten müssen auch Taten folgen, denn dass die Vorarlberger ÖVP im Ländle Reformbereitschaft signalisiert und ihre Abgeordneten in Wien dann mit beiden Beinen auf der Reformbremse stehen, ist jedenfalls nicht zu akzeptieren.

22. Juli 2013

AK-Wahl 2014 – Liste „Gemeinsam“ sucht KandidatInnen!

2013-07-22T20:06:00+02:0022.07.13, 20:06 |Kategorien: Wahlkampf|

Zugegeben – es ist etwas früh: Zwar findet die Neuwahl der Vollversammlung der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Vorarlberg erst vom 27.1. bis zum 6.2.2014 statt. Aber schon jetzt laufen die Vorbereitungen.

„Gemeinsam – Grüne und Unabhängige“ erreichten bei den letzten Wahlen im Jahr 2009 mit 5,5 Prozent der Stimmen ihr bislang bestes Ergebnis, das vierte Mandat wurde nur knapp verfehlt. Das Wahlziel für 2014 ist anspruchsvoll: nicht vier, sondern mindestens fünf Mandate. Die AK-Fraktion besteht derzeit aus dem Sozialarbeiter Sadettin Demir, Betriebsrat im Institut für Sozialdienste, der Handelsangestellten Marie-Luise Patak (Weltladen Dornbirn) und der Bewährungshelferin Lisi Rohner. Sadettin Demir vertritt „Gemeinsam“ auch im AK-Vorstand.

„Gemeinsam“ hat sich entschlossen, mit einer vollen Liste anzutreten – das sind 140 KandidatInnen. Es läuft die Suche nach SymphatisantInnen, die zu einer Solidaritätskandidatur bereit sind, also zu einer passiven Kandidatur auf den hinteren Plätzen. Natürlich sind auch KollegInnen herzlich willkommen, die sich aktiv beteiligen wollen.

Eine volle Liste ist ein deutliches Zeichen für die Breite und die Unterstützung der alternativen Arbeitnehmervertretung in Vorarlberg. Auch eine passive Solidaritätskandidatur ist daher ein wertvoller Beitrag. Das Formular für eine Solidaritätskandidatur kann hier heruntergeladen werden.

Bitte ausfüllen, unterschreiben und an „Gemeinsam“ c/o Mario Lechner, Metzgerbildstraße 6a, 6900 Bregenz, senden.

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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