16. April 2011

Zukunftskongress zum „Einser-Thema Bildung“!

2011-04-16T12:40:00+02:0016.04.11, 12:40 |Kategorien: Bildung|

Ein Grüner Zukunftskongress zum „Einser-Thema Bildung“ findet am 21. Mai in Vorarlberg statt. Derzeit dreht sich ja alles um Bildung, alle reden darüber: engagiert, resigniert, empört, visionär – je nach Betroffenheit und Erfahrungen. Themen gibt es ja wahrlich genug: PISA, Leseschwäche, Sitzenbleiben abschaffen, Bildungsvolksbegehren …

Wir wollen an diesem Samstag aber eben nicht nur die bestehenden Probleme diskutieren und nach Ursachen suchen, sondern auch die „Grüne Schule“ der Zukunft vorstellen, die Visionen einer Neuen Schule.

Der Grüne Zukunftskongress soll einen Diskussionsraum öffnen: ohne Denkverbote, ohne Vorbehalte, ohne festgefahrene Positionen. Ins Zentrum der Debatte stellen wir die soziale Dimension des Themas. Wie kann es uns gelingen, wirklich allen Kindern Bildungschancen zu eröffnen? Hier Einladung und Programm als Download: < file name="Zukunftskongress" >

Also: Jetzt schon in den Kalender eintragen:

• „Zukunftskongress Chance Bildung“

• Samstag, 21. Mai 2011, 9 bis 16 Uhr

• Fachhochschule Vorarlberg, Dornbirn, Hochschulstraße 1

Denn eines ist klar: Für uns gilt „Kein Kind zurücklassen!“

15. April 2011

Ganztagsschule: Grüne Hartnäckigkeit führt zu Erfolg!

2011-04-15T10:35:00+02:0015.04.11, 10:35 |Kategorien: Bildung|

Es mag ein kleines Beispiel sein. Aber es kann – um beim Wort zu bleiben – wahrhaft „beispielgebend“ sein. Unser Grüner Stadtrat Martin Konzet (im Bild ganz rechts) hat in Dornbirn den ÖVP- Bürgermeister Wolfgang Rümmele (2. von links) immer wieder scharf angegriffen, weil dieser der Einführung einer Ganztagsklasse an der Volksschule Edlach nicht zustimmen wollte. Das Bohren des harten Brettes zeitigt jetzt Erfolg. Die „Vorarlberger Nachrichten“ berichten: „Nun schaut es wieder anders aus. Ab Herbst wird an der Volksschule Edlach eine ganztägige Schulform angeboten, wenn das Interesse groß genug ist. Dies teilte die Stadt gestern mit. Die Ganztagsklasse wird vorerst als Projekt in einer Klasse angeboten. Der Besuch ist für vier Jahre verpflichtend. Vorrang haben berufstätige Eltern. Auch der Schulweg sollte für das Kind zumutbar sein. Die Entscheidung darüber ist Sache der Eltern.“

Besonders erfreulich ist, dass diese Ganztagsklasse nach unserem Modell mit „verschränktem Unterricht“ geführt wird. Lernen und Freizeitaktivitäten wechseln sich also ab, die Schule wird zum Lebensort für Kinder und Lehrkräfte. Das bedeutet mehr Zeit für unterrichtsbezogene Vorhaben, mehr Zeit für Übungsphasen, mehr Zeit für individuelle Förderung, mehr Zeit für das Festigen und Wiederholen des Unterrichtsstoffs und auch mehr Möglichkeiten, sich kennenzulernen. In Dornbirn sind die SchülerInnen von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr an der Schule.

Gratulation an Martin und das engagierte Team der Dornbirner Grünen. Das ist ein motivierender Erfolg für alle unsere GemeindeaktivistInnen und durchaus nachahmenswert!

Das Motto ist für uns Grüne in Sachen Bildungspolitik jedenfalls klar: Für uns gilt: „Kein Kind zurücklassen!“

7. April 2011

Nordtiroler Kinder dümmer als Südtiroler?

2011-04-07T10:23:00+02:0007.04.11, 10:23 |Kategorien: Bildung|

Nord- und Osttirol haben im Bereich Lesen fast doppelt so viele Risikoschülerinnen (31) wie der deutschsprachige Teil Südtirols (15,9). Woran liegt das? Am Klima? Fördert der italienische Staat im Gegensatz zu den Beteuerungen der Rechtsparteien gar die deutsche Sprachgruppe besonders intensiv? Oder liegt es vielleicht doch am Schulsystem?

Tatsache ist: In Österreich trennen wir die Kinder mit neuneinhalb Jahren, in Südtirol gibt es die von uns Grünen geforderte Gemeinsame Schule („Das Südtiroler Schulsystem“). Das bedeutet: Es gibt in Südtirol auch keine „Sonderschulen“, sondern nur „inklusive Schulen“. Lehrkräfte haben somit von allem Anfang sehr heterogene Gruppen – aber im Gegensatz zu Österreich halt auch die entsprechende Unterstützung für diese Situation. Sie gehen individuell auf jedes einzelne Kind ein, haben allein in Südtirol bei Problemen ein institutionalisiertes Unterstützungssystem für Lehrkräfte mit 40 Beratungsstellen – wir hingegen lassen unsere Lehrkräfte mit den Problemen im Klassenzimmer allein.

Südtirol macht vieles besser, vom dreijährigen und von fast allen besuchten Kindergarten, die akademische Ausbildung der KindergartenpädagogInnen über die längere gemeinsame Schule und den weitgehenden Verzicht auf Noten, die Bildungspflicht bis 18 Jahre, die LehrerInnenbildung, Büchereien bis zur Elternarbeit.

Auch für Österreich muss gelten: „Kein Kind zurücklassen!“

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

Hier erfahren sie mehr…

Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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