Frackingverbot – wer ist dafĂŒr, wer dagegen?
Im Zuge des Landtagswahlkampfes haben sich die Spitzenvertreter aller Landtagsparteien und der NEOS bei den Podiumsdiskussionen von VN und ORF eindeutig gegen Fracking ausgesprochen.
Das ist sehr erfreulich, steht aber im Widerspruch zu den konkreten Handlungen von ĂVP, SPĂ, FPĂ und NEOS auf Bundesebene.
âą Schon in der letzten Legislaturperiode haben SPĂ, ĂVP und FPĂ einen Antrag der GrĂŒnen fĂŒr ein Verbot von Fracking abgelehnt (Abstimmung.
⹠Heuer ist ausgerechnet auf Antrag der NEOS ein Àhnlicher Antrag von uns in der Sitzung vom 10. April 2014 vertagt und somit auf die lange Bank geschoben worden.
Ich habe daher heute alle Vorarlberger Nationalratsabgeordneten dieser Parteien angeschrieben und sie um UnterstĂŒtzung gebeten. Ich hoffe nĂ€mlich, dass die mehrfach bekrĂ€ftigte Position der Spitzenvertreter in Vorarlberg nun auch von den Vorarlberger Nationalratsabgeordneten unterstĂŒtzt wird. Hier mein Antrag im Parlament (< file name="EA-Frackingverbot" >).
Schiefergasförderungen haben bisher immer zu einer starken Verschlechterung der lokalen Umweltsituation gefĂŒhrt. Abgesehen von den unabsehbaren Risiken fĂŒr Mensch und Natur behindert die ErschlieĂung von SchiefergaslagerstĂ€tten den notwendigen Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien. Die Förderung von Schiefergas ist keine âneueâ zukunftsfĂ€hige Energiequelle, sondern der verzweifelte Versuch die letzten Reste fossiler Rohstoffe aus der Erde zu pumpen.
Das Trinkwasserreservoir Bodensee ist durch geplantes Fracking massiv in Gefahr. Rund fĂŒnf Millionen Menschen beziehen ihr Wasser aus dem See. Die Regierungen der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) haben schon im Dezember 2012 im schweizerischen Walzenhausen einen einstimmigem Beschluss gegen âFrackingâ zur Erdgasförderung gefasst.
Ich werde nĂ€chste Woche darĂŒber berichten, wer von den Kollegen bereit ist, mit mir ebenfalls als Antragssteller zu fungieren.
Dieser Film mĂŒsste zur Pflicht fĂŒr alle BefĂŒrworterInnen der Atomkraft werden: â