Vorarlberger Unterland: Bahn statt Stau!
Die Menschen in den Gemeinden des Vorarlberger Unterlandes Ă€chzen unter der Verkehrsbelastung. Jeden Tag gibt es Stau. Wir wissen alle, dass es dringend eine Entlastung braucht. Eine (!) sinnvolle Lösung ist eine direkte und funktionierende Zugverbindung zwischen Dornbirn und St. Gallen. Dazu habe ich eine Anfrage an Verkehrsminister Stöger gerichtet und ihn aufgefordert, er möge umgehend die Weichen in die richtige Richtung stellen (Vorarlbergs GrĂŒne wollen S-Bahn-Linie Dornbirn-St.Margrethen-St.Gallen).
Die Strecke existiert bereits: Schon jetzt gibt es eine Schienenverbindung von Dornbirn nach Hard, Lauterach und Lustenau sowie anschlieĂend in die Schweiz. Diese Strecke wird derzeit aber nicht fĂŒr den Personenverkehr benĂŒtzt, obwohl sie groĂrĂ€umig betrachtet eine direkte Zugverbindung von St. Gallen bis nach Feldkirch herstellen wurde. Nun muss umgehend an den technischen Notwendigkeiten fĂŒr eine funktionierende Bahnstrecke gearbeitet werden. Das ist möglich, wie die Bahn nach meiner Initiative auf Anfrage der Presse bestĂ€tigt hat.
Wir brauchen eine Antwort auf den steigenden grenzĂŒberschreitenden PKW-Verkehr. Diese kann nur in einer umwelt- und klimavertrĂ€glichen Verkehrspolitik liegen â im Ausbau der Bahnverbindung. Nicht nur Anrainerinnen und Anrainer wĂŒrden profitieren, sondern auch die vielen Verkehrsteilnehmenden. Die Verbindung zwischen den NachbarlĂ€ndern und innerhalb der Vorarlberger Gemeinden wĂ€ren mit dem Bahnausbau schneller, sicherer und leistbarer.
Es ist nicht nur das derzeitige Wetter, das mich zu diesem Thema motiviert. Es sind die unvorhersehbaren und daher beÀngstigenden Auswirkungen, die das Abschmelzen unserer Gletscher seit der Mitte des vorvorigen Jahrhunderts bewirken.
Im Verlauf des Wahlkampfs und auch gestern in der ORF-Pressestunde haben sich alle Spitzenvertreter der Parteien mehrfach eindeutig gegen Fracking ausgesprochen. Auf Bundesebene ist das nicht so.