14. Dezember 2013

Hurricanes nach verantwortlichen PolitikerInnen benennen!

2013-12-14T09:41:00+01:0014.12.13, 9:41 |Kategorien: Klima und Umwelt|

„Climate Name Change“! Das nenne ich mal eine gute Idee aus den USA: Geben wir den Hurricanes statt irgendwelcher Vornamen doch die Namen der verantwortlichen PolitikerInnen!

Mein erster – noch gar nicht personalisierter – Namens-Vorschlag fĂŒr die nĂ€chste Katastrophe: „Große Koalition“!

11. November 2013

Schneetransport: Der Irrsinn hat einen Namen!

2013-11-11T11:25:00+01:0011.11.13, 11:25 |Kategorien: Klima und Umwelt|

Wie man sieht, wurde am 3. November in Aarhus, der zweitgrĂ¶ĂŸten dĂ€nischen Stadt, die Ski-Wintersaison gestartet. Wie das? Ganz einfach: Man hat 60 Tonnen Schnee direkt angeliefert – aus Sölden. Der Schnee wurde vom ĂŒber 3.000 m hohen Rettenbachgletscher im Ötztal weit ĂŒber 1.000 Kilometer nach Norden transportiert. Gesponsert von der Österreichwerbung natĂŒrlich, die die Aktion auf ihrer Homepage bejubelt: „Österreichischer Wintereinbruch in DĂ€nemark“: „Kinderskikurse und eine Freestyle-Show verwandelten in ein Skiparadies und gaben 30.000 DĂ€nen einen Vorgeschmack auf einen Winterurlaub in Österreich.“

Niedlich! Hat man ĂŒber die Energiebilanz dieser Aktion auch gesprochen? Muss man nicht, denn das Ganze hat ja Tradition: „Bereits zum elften Mal trug Sölden als Schneesponsor damit maßgeblich zum Erfolg des Winteropenings bei“ – so die Fremdenverkehrswerbung.

Vielleicht könnte man „zum Erfolg im Kampf gegen den Klimawandel“ demnĂ€chst ja auch ein wenig beitragen! Gelegenheit gĂ€be es bei der ab heute stattfindenden „UN-Klimakonferenz in Warschau“.

Entschieden wird hier nichts, in Diskussionsrunden geht es um Fragen nach dem Abbau der weltweiten Subventionen fĂŒr fossile EnergietrĂ€ger. Die Ergebnisse des Dialogs sollen direkt in die UN-Verhandlungen eingebracht werden. Eine frĂŒhzeitige Diskussion vertiefe das VerstĂ€ndnis fĂŒr die verschiedenen Optionen fĂŒr ein internationales Klimaabkommen und erleichtere die Konsensfindung. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

25. August 2013

Veranstaltung in Bludenz: Stoppt Fracking!

2013-08-25T13:07:00+02:0025.08.13, 13:07 |Kategorien: Klima und Umwelt|

Am Dienstag starten wir den Wahlkampf mit dem Fahrrad: „Ufm Weag! GrĂŒne radeln vom Montafon nach Bregenz“

Am ersten Abend gibt es in Bludenz eine Veranstaltung zum Thema „Wie gefĂ€hrlich ist die Gasförderung fĂŒr Mensch und Umwelt?“ Wir zeigen den preisgekrönten Fracking-Dokumentarfilm „Gasland“. Anschließend sprechen wir ĂŒber umstrittene Bohrungen im Bodenseeraum und die Risiken des Fracking.

Ort: Remise in Bludenz, Werdenbergstraße 42

Zeit: Dienstag, 27. August 2013, 19.30 Uhr

Der Film dauert gut eineinhalb Stunden, anschließend gibt es kurze Statements von mir, Dr. Adolf Groß (Energiekoordinator im Land Vorarlberg) und unserem Landessprecher Johannes Rauch und die Möglichkeit zu einer Aussprache.

Moderation: Dr. Juliane Alton, Obfrau der GrĂŒnen Bildungswerkstatt

Zum Hintergrund: Der Bodenseeraum wird aufgrund seiner Schiefergasvorkommen fĂŒr Energiekonzerne immer interessanter. Die Methoden der Gasförderung sind aber umstritten: Unter hohem Druck wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in den Boden gepresst, damit das Gestein aufbrechen und das Gas an die OberflĂ€che kommen kann. Bei dem Gemisch handelt es sich um einen wahren Giftcocktail, wie neue Studien bestĂ€tigen.

Welche UmweltschĂ€den Fracking in den USA verursacht hat, zeigt der Dokumentarfilmer Josh Fox mit seinem Film „Gasland“ sehr anschaulich.

Britische Firmen gehen im baden-wĂŒrttembergischen Einzugsgebiet des Bodensees auf die Suche nach Schiefergasfeldern. Auch in der Ostschweiz werden Möglichkeiten der Gasförderung geprĂŒft. Was bedeutet das fĂŒr uns? Was bedeutet das fĂŒr unser Trinkwasser?

WofĂŒr ich stehe?

Ich stehe fĂŒr soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles ĂŒber meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, AntrĂ€ge und Ausschussarbeit.


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