23. November 2011

25 Jahre GrĂŒne im Parlament – eine Erfolgsstory!

2011-11-23T09:02:00+01:0023.11.11, 9:02 |Kategorien: Nationalrat|

Was Winfried Kretschmann in Baden-WĂŒrttemberg geschafft hat, motiviert angesichts unseres JubilĂ€ums „25 Jahre GrĂŒne im Parlament“ auch in Österreich. Bei aller GrĂŒnen Liebe zu selbstkritischer Reflexion: In diesen 25 Jahren wurde aus der Opposition heraus vieles erreicht. Inzwischen ist GrĂŒn die Modefarbe auch fĂŒr alle anderen Parteien, die sich zumindest ein grĂŒnes MĂ€ntelchen umhĂ€ngen wollen. Gut so – wenn dem auch Taten folgen!

Wie wĂŒrde Österreich ausschauen ohne uns? Wer hĂ€tte Widerstand geleistet gegen den unverantwortlichen Umgang mit unserer Umwelt? Wer kĂ€mpft entschieden fĂŒr eine vorwĂ€rts gerichtete Bildungspolitik? Welchen Eindruck hĂ€tte unser Land gemacht, als ein Martin Graf von SPÖVP in eines der höchsten Ämter der Republik gewĂ€hlt worden ist, wenn es unseren Widerstand nicht gegeben hĂ€tte? Wer steht vor den AsylwerberInnen-Heimen, um einer unmenschlichen Abschiebepolitik Widerstand entgegen zu setzen? Wer wĂŒrde Widerstand leisten gegen den ausufernden Überwachungsstaat? Welche Partei tritt konsequent fĂŒr eine menschliche und rechtsstaatliche AuslĂ€nderInnen-Politik auf?

Auf uns war und ist in solchen Fragen Verlass! Wo sich aufrechte Rote ducken und ĂŒberzeugte Christlichsoziale in Deckung gehen, stehen die GrĂŒnen ihre Frau und ihren Mann.

Landesrat Rudi Anschober hat in Oberösterreich fĂŒr 36.000 „Green Jobs“ gesorgt, Maria Vassilakou in Wien – in Zeiten wie diesen – die Jahreskarte fĂŒr den Öffentlichen Verkehr um ein Viertel gesenkt, unsere VizebĂŒrgermeisterin Lisa RĂŒcker leistet in Graz ebenso hervorragende Arbeit wie VizebĂŒrgermeister Gernot Kiermayr in Bregenz und und und 


Nach 25 Jahren können wir stolz sagen: Ohne uns wĂ€re Österreich heute ein erhebliches StĂŒck provinzieller, die AuslĂ€nderInnenpolitik vollends unertrĂ€glich, das Bewusstsein um die Notwendigkeiten im ökologischen Bereich nicht vorhanden, Österreich hĂ€tte keine starke Stimme fĂŒr eine moderne Bildungspolitik, keine Stimme fĂŒr eine gerechte Steuer- und Sozialpolitik.

Unsere Kinderkrankheiten – sie werden heute interessanterweise von der konservativen Presse bejubelt – haben wir abgelegt. Aber wir wissen: Wir mĂŒssen weiter hart an uns arbeiten und in den nĂ€chsten 25 Jahren noch konsequenter arbeiten.

Und fĂŒr den Bildungsbereich gilt: „Kein Kind zurĂŒcklassen!“

16. November 2011

Sieht so wirklich unsere Zukunft aus?

2011-11-16T12:20:00+01:0016.11.11, 12:20 |Kategorien: Nationalrat|

Neugebauer und Faymann karikieren die Zukunft. Immerhin mĂŒssen sie ziemlich viel Humor haben. Und – angesichts der RealitĂ€t in unseren Bildungseinrichhtungen – auch viel Mut!

380.000 Menschen haben das Bildungsvolksbegehren unterschrieben. Das ist ein Auftrag an das Parlament und in weiterer Folge an die Regierung.

Wenn gestern die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller in der ZiB 2 eingemahnt hat, dass wir im Bildungsbereich den Reformstau beenden und die „Bildungsreform endlich angehen“ mĂŒssen, steht das doch in deutlichem Widerspruch zu ihrer Parteikollegin Claudia Schmied, die stĂ€ndig verkĂŒndet, die Reformen seien schon eingeleitet.

Was haben wir? Alte Strukturen, alte Probleme, die viel zu frĂŒhe Trennung von Kindern mit neuneinhalb Jahren, einen noch immer vernachlĂ€ssigten Kindergartenbeich, ausgehungerte UniversitĂ€ten …

Quer durch alle Parteien haben heute 140 BĂŒrgermeisterInnen quer durch die politischen Lager von Absdorf bis Zwentendorf eine Hilferuf an die Regierung gerichtet und fordern eine „gerechte und ausreichende Finanzierung von KindergĂ€rten, Schulen, Pflege“ etc.

MerkwĂŒrdig, dass sie alle von den angeblichen Reformen der Regierung im Bildungsbereich nichts mitbekommen haben.

Dann feiern sich die Betonierer halt selbst: „Wir sind die Zukunft!“ verkĂŒndeten letzte Woche auf dem GÖD-Bundeskongress jene, die seit Jahren fĂŒr Stillstand und Blockade stehen, fĂŒr ein Bildungssystem des 19. Jahrhunderts, fĂŒr das Kaputtsparen von KindergĂ€rten, Schulen und UniversitĂ€ten.

Eines ist beruhigend: Zukunft hat ein anderes Gesicht! Es ist das gesicht von 380.000 Menschen, die das Volksbegehren unterschrieben haben – nicht jenes von Neugebauer und Faymann. Die Zukunft ist die GrĂŒne Schule.

FĂŒr alle diese wirklich zukunftsorientierten Menschen gilt im Bildungsbereich: „Kein Kind zurĂŒcklassen!“

25. Oktober 2011

„Martin Grafs seltsamer Agitprop!“

2011-10-25T22:51:00+02:0025.10.11, 22:51 |Kategorien: Nationalrat|

Martin Graf hat mich schon mehrmals zu unorthodoxem Protest veranlasst. Das hat schon bei seiner Wahl begonnnen („Warum Martin Graf nicht wĂ€hlbar ist!“), wurde dann fortgesetzt, nachdem er Rechtsextreme ins Parlament einlud („Nationalrat als Tummelplatz des Rechtsextremismus?“) und fĂŒhrte – wie dem auf dem Foto abgebildet – zu Protesten bei einer Parlamentssitzung.

Heute nun berichtet Barbara Toth im „Falter“ ĂŒber „Martin Grafs seltsamen Agitprop“. Der Artikel ist im Internet leider nicht abrufbar. Worum es geht, wurde in einer Aussendung des „Falter“ klargemacht:

„GrĂŒne orten Datenklau-AffĂ€re rund um FPÖ-NationalratsprĂ€sident Graf

Graf-Newsletter ging an Privatadressen von Seibersdorf-Mitarbeitern – Graf weist Vorwurf zurĂŒck

Die GrĂŒnen orten erneut eine Datenklau-AffĂ€re rund um den FPÖ-NationalratsprĂ€sidenten Martin Graf. Mitarbeiter des Forschungszentrums Seibersdorf, fĂŒr das Graf von 2003 bis 2006 als GeschĂ€ftsfĂŒhrer einer Tochter arbeitete, erhalten seit 2009 ungefragt Grafs e-Mail-Newsletter „unzensuriert.at“ auf ihre Privatadressen.

‹„Unsere a1.net-Adressen kommen nur im internen Verzeichnis des Forschungszentrums vor, sonst findet man sie nirgends“, sagt einer der Betroffenen (Name der Redaktion bekannt) dem Falter: „Entweder Graf hat sie mitgenommen, oder sie wurden ihm zugespielt. Es waren ja genĂŒgend von Graf installierte Burschenschafter dort tĂ€tig, die ihm sicher gerne den Gefallen getan haben.“

FĂŒr den grĂŒnen Abgeordneten Harald Walser steht fest, dass „das Datengeheimnis offensichtlich verletzt wurde. Laut Datenschutzgesetz hat jedermann Anspruch auf die Geheimhaltung personenbezogener Daten. Dazu gehören auch E-Mail-Anschriften.“ Walser will juristische Schritte einleiten und fordert die Abwahl Grafs.

Graf, seit Freitag letzter Woche auf Arbeitsbesuch in Chile, kann sich die seltsame Datenwanderung nicht erklĂ€ren. „Mein Adressatenkreis setzt sich aus Personen zusammen, mit denen ich im Lauf meiner politischen Karriere, aber auch privat in Kontakt gekommen bin und die an meiner politischen TĂ€tigkeit interessiert sind“, lĂ€sst er ĂŒber seinen Pressesprecher ausrichten. Den Vorwurf der Datenschutzverletzung weist er „ausdrĂŒcklich zurĂŒck“.

Es ist nicht das erste Mal, dass Graf mit dem Vorwurf des Datenklaus konfrontiert wird. Schon vor zwei Jahren tauchten vertrauliche E-Mails des grĂŒnen Mandatars Karl Öllinger unter ungeklĂ€rten UmstĂ€nden auf Grafs Homepage auf.“

WofĂŒr ich stehe?

Ich stehe fĂŒr soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles ĂŒber meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, AntrĂ€ge und Ausschussarbeit.


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