26. Oktober 2010

Schulpetition gegen Verländerung sehr erfolgreich!

2010-10-26T09:31:00+02:0026.10.10, 9:31 |Kategorien: Unkategorisiert|

Lehrer Lämpel zeigt sich zufrieden. Die bösen Buben rund um Erwin geben derzeit Ruh. Dass sie brav geworden sind, darf allerdings bezweifelt werden.

Unsere Petition („Finger weg von der Schule, Erwin!“) gegen die Verländerung des österreichischen Schulwesen hat einen Beitrag zur momentanen Ruhe der Landesfürsten geleistet, denn die Resonanz ist erfreulich groß. Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich Menschen trotz aller Widrigkeiten trauen, mit Namen und Adresse gegen Missstände aufzustehen.

Erfeulich auch die Resonanz in den Medien. Es gibt kaum eine Zeitung, die unsere Forderungen nicht inhaltlich anerkennen würde (leider eher selten unter Hinweis auf die Petition).

Eines ist nämlich allen klar: Das „System Pröll“ wäre teuer und würde einen Fleckerlteppich aus neun verschiedenen Schulsystemen zur Folge haben. Hier die näheren Erläuterungen unserer < file name="Petition_gegen_Provinzialisierung" > und hier der Link zum Unterschreiben: „Finger weg von der Schule, Erwin!“

17. August 2010

Elektroautos: Öffis und Individualverkehr kombinieren!

2010-08-17T20:15:00+02:0017.08.10, 20:15 |Kategorien: Unkategorisiert|

Unter diesem Titel ist im Standard ein spannender Artikel zu lesen („Öffis und Individualverkehr kombinieren). Darin erläutert der IBM-Experte für E-Mobilität Dieter Gantenbein seine Verkehrsvisionen. Zentrale Frage ist der wirtschaftliche Einsatz von klimafreundlichen Elektroautos. Der Experte plädiert für ein harmonisches Miteinander von öffentlichem und Individualverkehr.

Wie kann das finanziert werden? Gantenbein ist angesichts vorhandener Kapazitätsgrenzen für einen Ansatz, der die Echtkosten verursachungsgerecht umzulegen.

E-Mobilität ist für Gantenbein nicht für alle eine Alternative. Interessant sei sie vor allem für Pendler: „Den hohen Anschaffungskosten steht ein viel tieferer operativer Verbrauch entgegen, Fahrten mit dem Elektroauto sind fünf- bis achtmal effizienter als Fahrten mit fossilem Brennstoff als Antrieb.“

Er verweist auf das Beispiel Dänemark, das von fossilen Brennstoffen wegkommen möchte, stark auf Windenergie setzt und Elektroautos fördert. Das verbessert die nationale C02-Bilanz. Deshalb plädiert er für Anreize, um die Attraktivität des „Grünen Fahrens“ zu erhöhen.

14. Mai 2010

„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“

2010-05-14T16:32:00+02:0014.05.10, 16:32 |Kategorien: Unkategorisiert|

Das ist Theater, wie man es sich im 21. Jahrhundert vorstellt: verunsichernd und humorvoll, innovativ und engagiert. Derzeit ist in Feldkirch die Produktion „Fremdenzimmer“ von „walk-tanztheater.com“ zu sehen. Es geht um die Situation von Flüchtlingen in Österreich.

Die Schauspieltruppe um Brigitte Walk und der deutsche Regisseur Rüdiger Pape bringen das Thema szenisch auf die Bühne – gemeinsam mit Flüchtlingen aus Nigeria, Afghanistan, Armenien, Bangladesh und dem Kongo. Nachdenklicher Ausgangspunkt ist das berühmte Zitat von Karl Valentin: „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“

Man erlebt viele skurrile Momente, schämt sich als Österreicher und wird aufgerüttelt. Die Texte entstammen großteils Interviews mit Flüchtlingen. Dabei entstehen ungewohnte Perspektiven. Ein faszinierendes „Bühnenbild“ unterstützt die Handlung und setzt eigenständige Akzente. Ein Saxophonist und zwei Cellistinnen setzen altbekannte Melodien in neue Zusammenhänge. Übrigens: Zwei Mitwirkende sind aktuell von der Abschiebung bedroht. Man verlässt das Theater – ganz im Sinne Bertolt Brechts – mit dem Gefühl, dass man „etwas“ muss.

Wo: Feldkirch, „Altes Hallenbad“, Vorstellungen bis Ende Mai, nähere Infos auf der Homepage von „walk-tanztheater.com

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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