FPĂ-FunktionĂ€rin lobt âFriedensrede Adolf Hitlersâ
Eine âGesinnungsgemeinschaftâ wie die FPĂ, in der man erstaunt ist, wenn AusdrĂŒcke wie âwertloses Menschenmaterialâ nicht verwendet werden sollten, ist in Ăsterreich fĂŒr die ehemaligen GroĂparteien sogar als Koalitionspartner akzeptabel.
Ich habe da etwas andere Vorstellungen: Wer öffentlich eine vermeintliche âFriedensrede Adolf Hitlersâ verbreitet, hat in einer österreichischen Gemeindevertretung nichts zu suchen. Ich war entsetzt, als ich gestern einen Hinweis auf eine ganze Reihe inakzeptabler Facebook-Postings der Gloggnitzer Neo-GemeinderĂ€tin Roman-Schmidl bekommen habe: Es sind braun-blaue Offenbarungen! Sie ist die Nachfolgerin des erst vor einigen Wochen wegen seiner braunen SprĂŒche zurĂŒckgetretenen Gloggnitzer Gemeinderats Gerald Hraball (âMerkâs FPĂ: Hetzerei geht manchmal in die Hose!â).
Heute habe ich mit einer Presseaussendung auf den neuerlichen Problemfall reagiert. Die GemeinderĂ€tin will ĂŒbrigens beweisen, âwie wir in den letzten Jahrzehnten belogen wurdenâ. Sie postet unter anderem ein Video, in dem behauptet wird, dass es âZiel der Umerziehung der Ăsterreicher war, das deutsche Nationalbewusstsein wegzuzĂŒchten und durch das ‚Konstrukt‘ einer sogenannten ‚Ăsterreichischen Nation‘ zu ersetzenâ.
Das Facebook-Profil der GemeinderĂ€tin zeigt einmal mehr, wie rechtsextrem durchsetzt das Personal der FPĂ ist. Roman-Schmidl ist nicht nur im Amt die Nachfolgerin des zurĂŒckgetretenen Gemeinderates Gerald Hraball, sondern auch im Geist. Ihre Facebook-Postings stellen ein Sammelsurium aus braun-blauen SumpfblĂŒten mit rassistischen, xenophoben und geschichtsrevisionistischen ĂuĂerungen und Inhalten dar.
Den durch inakzeptable rassistische und antisemitische ĂuĂerungen erzwungenen RĂŒcktritt ihres VorgĂ€ngers Gerald Hraball kommentiert Schmidl, dass es âehrlich ist, was Gerald da gesagt hatâ und dass er âmundtotâ gemacht worden sei.
Da Roman-Schmidl zudem massenhaft verschwörungstheoretischen Schwachsinn und xenophob motivierte Halb-und Unwahrheiten und hetzerische ĂuĂerungen bis hin zu Mordphantasien absetzt, frage ich mich, ob Geisteshaltungen wie diese inzwischen zur Qualifikationsvoraussetzung fĂŒr freiheitliche FunktionĂ€rinnen und FunktionĂ€re geworden sind, um in ein politisches Amt zu kommen.
Ich verlange auch in diesem Fall umgehend Konsequenzen und somit den RĂŒcktritt von Roman-Schmidl. AuĂerdem ist endlich zu klĂ€ren, inwieweit die FPĂ durch die Auswahl ihrer rechtsextremen MandatarInnen ĂŒberhaupt noch im Rahmen der österreichischen Verfassung steht.
Auf der Website von âHeimat ohne Hassâ ist soeben ein Artikel mit weiterfĂŒhrenden Informationen erschienen (âFPĂ Gloggnitz: Neue personelle AbgrĂŒndeâ).
