28. Mai 2010

Ölpest im Golf: Wann beginnt das Umdenken?

2010-05-28T14:11:00+02:0028.05.10, 14:11 |Kategorien: Klima und Umwelt|

Sprudeln jetzt nach wie vor noch Millionen von Litern Erdöl in den Golf von Mexiko oder nicht? Die Katastrophe sollte auch den Regierungsparteien bei uns Anlass genug sein zum Nach- und Umdenken.

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) stellt Folgendes fest: Das Hauptproblem bei der Abhängigkeit vom Erdöl ist der Straßenverkehr. In Österreich werden 79 Prozent (!) dafür verwendet. Und nicht nur das: Der Straßenverkehr ist unser Klimaschutz-Problem Nummer 1: ein Viertel der CO2-Emissionen gehen auf sein Konto – zu Lasten der Allgemeinheit: 6,4 Milliarden € kamen 2009 an Steuern herein, die verursachten Kosten beliefen sich auf das Zweieinhalbfache (16,6 Mrd. €).

Und da haben wir von den Gefahren für die Umwelt durch Förderung, Verarbeitung und Transport des Öls noch gar nicht gesprochen! Wie gesagt: Anlass genug zum Nach- und Umdenken! Und zur Anregung hier die Unterlagen einer Pressekonferenz von Eva Glawischnig und Gabi Moser: < file name="Oel-Ausstieg" >

10. Mai 2010

Grüner Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen!

2010-05-10T10:39:00+02:0010.05.10, 10:39 |Kategorien: Klima und Umwelt|

Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen hat gestern die CDU abgestraft und die Grünen massiv gestärkt. Neben den Grünen Vorschlägen im Bereich Bildung, Klimaschutz und Arbeitsmarktpolitik war dafür auch die gerechtfertigte Angst vieler Menschen vor den Gefahren der Atomkraft verantwortlich. Das belegen übrigens auch viele unabhängige ExpertInnen.

Atomkraftwerke sind ein unverantwortliches Sicherheitsrisiko, das wissen wir. Was man nicht glauben mag, ist die mehrfach bewiesene Tatsache, dass die handelnden Personen aus Profitgründen völlig unverantwortlich handeln. Greenpeace hat es schon vor drei Jahren auf den Punkt gebracht: „Atomkraftwerke mit Sicherheit nicht sicher“ Daran hat sich bis heute nichts geändert. Das gilt leider auch für den angeblichen Musterknaben Schweiz. Die nicht gerade für Sensationsberichterstattung bekannte Neue Zürcher Zeitung berichtet über die problematischen Sicherheitstandards in Schweizer AKWs („Nur zwei Kernkraftwerke erhalten die Note «gut»“) am Beispiel des AKW Gösgen:

„Beim Wiederanfahren nach einer Revision waren sicherheitsrelevante Elemente ausgefallen, weil Sicherungen durchbrannten. Das AKW setzte nach Behebung der Störung das Anfahren fort, obwohl die Ursache des Ausfalls nicht bekannt war. Damit hat es laut dem Ensi einen zentralen Grundsatz der Sicherheitsvorsorge verletzt. Das Ensi ordnete den Vorfall vom Juni 2008 der Stufe 1 zu.“

Übrigens: Kein einziges Schweizer AKW erhielt in Bezug auf seine Sicherheit die Höchstnote „Sehr gut“. Greenpeace hat allein in den deutschen Atomkraftwerken seit 1965 über 5.600 meldepflichtige Ereignisse registriert. Trotz dieser Sicherheitsrisiken und trotz der ungelösten Entsorgung des radioaktiven Atommülls versucht die Atomlobby zur Gewinnmaximierung, ihre AKW solange wie möglich am Netz zu halten. Doch je älter die Reaktoren werden, desto höher wird das Unfallrisiko. Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen hat der CDU für ihre Unterstützung dieser Pläne die richtige Antwort gegegeben.

2. April 2010

Weltweiter Flugverkehr an einem Tag!

2010-04-02T18:18:00+02:0002.04.10, 18:18 |Kategorien: Klima und Umwelt|

Dieser Videoclip dauert 1 Minute und 12 Sekunden und zeigt den Flugverkehr eines Tages vom Weltall aus betrachtet. Jede Sekunde repräsentiert eine Dauer von 20 Minuten. Jeder gelbe Punkt ist ein Flug mit mindestens 250 Passagiere. Die meisten Flüge aus den USA nach Europa starten in den Nachtstunden (Rückflug am Tag). Den Hinweis darauf verdanke ich einem Blogbesucher.

Da besteht wohl keine Frage mehr, wer für die Umweltprobleme durch die Luftfahrt verantwortlich ist. Am Anfang des Videos ist Westeuropa noch ziemlich unbefleckt. Danach strömen sie ein von allen Seiten. Dafür reduziert sich der Flugverkehr auf der amerikanischen Seite drastisch während der Nacht. Die Videoinstallation ist im Technorama (Logo unten rechts) in Winterthur zu sehen.

In Vorarlberg hat sich Dominik Bartenstein einen Namen mit seiner Software zur Flugüberwachung für sein in Hittisau installiertes Radar entwickelt, mit der er digitale Funksprüche auswerten kann. Für den vergangenen März zieht er auf seiner Homepage kein positives Resümee: Durchschnittlich wurden mit dem virtuellen Flugradar 254 Überflüge pro Tag registriert. Im Vergleich zu Februar 2009 (218 Überflüge pro Tag) entspricht dies einer Zunahme um 16,5!

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

Hier erfahren sie mehr…

Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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