Handelsdelegierter entschuldigt sich bei Bischof KrÀutler!
Vom Handelsdelegierten in São Paulo habe ich nach seinen unsÀglichen Attacken auf Bischof Erwin KrÀutler (siehe meinen gestrigen Blog-Eintrag) folgendes Mail erhalten (jeder kann sich selbst einen Reim darauf machen):
âSehr geehrter Herr Abgeordneter Dr. Walser
Meine Nennung von Dom Erwin KrĂ€utler war im Zusammenhang mit der Wirtschaftsmission sicherlich unnötig, weshalb ich mich auch bei Bischof KrĂ€utler fĂŒr diese Formulierung entschuldigt habe.
Es war jedenfalls nicht meine Absicht, Dom Erwin oder Menschen in seiner Diözese zu diffamieren, herabzuwĂŒrdigen oder in den RĂŒcken zu fallen.
Vom Kraftwerksprojekt am Rio Xingu sind ĂŒbrigens keine österreichischen Firmen direkt betroffen (sehr wohl natĂŒrlich indirekt, wie bei allen groĂen Wasserkraftanlagen). Und unsere Wirtschaftsmission im MĂ€rz hat als Schwerpunkt nachhaltige Energiegewinnung, Biogas, Solarthermie, Photovoltaik, Kleinwasserkraftwerke und Windergie, es geht also um Alternativenergie und fĂŒhrt ins ein paar Tausend Kilometer entfernte SĂŒdbrasilien. (…)
Mit den besten WĂŒnschen fĂŒr ein frohes Weihnachtsfest
Ingomar Lochschmidtâ
Im Nationalparkhaus Lobau hat sich unser gesamter Parlamentsklub gestern an die Besetzung der Hainburger Au vor 25 Jahren erinnert. Mit dabei auch damalige Aubesetzer wie Freda Meissner-Blau und Peter Weihs. Die Ereignisse vor 25 Jahren waren so etwas wie die Geburtsstunde der GrĂŒnen. Nicht zufĂ€llig war Freda ja auch unsere erste Klubobfrau. Ihre Bilanz ist fĂŒr die Regierung und eine 20 Jahre dauernde ĂVP-RessortzustĂ€ndigkeit fĂŒr Umweltschutz allerdings ernĂŒchternd: âDer Einsatz fĂŒr Natur- und Umweltschutz ist heutzutage genauso wichtig wie damals. Ăsterreich ist von einem Umwelt-Musterland zu einem Umwelt-Verschusterland geworden.â Bewunderswert das Engagement von Freda: Am Abend war ich Gast bei einer Veranstaltung der Jura-Soyfer-Gesellschaft – unter den Besuchern die ĂŒber 80-jĂ€hrige Freda Meissner-Blau.