„Frauen in der Politik“
Heute vor 105 Jahren wurde auf Anregung der deutschen Sozialdemokratin Clara Zetkin der erste „Internationale Weltfrauentag“ begangen, er wurde später auf den 8. März verlegt und ist somit vorbei. Kann man (frau) somit also wieder zum patriarchalen Alltag übergehen? Natürlich nicht. Das Thema wird uns noch lange begleiten. Auch in der Schule.
„Frauen in der Politik“ lautet der Themenschwerpunkt der „Aktionstage Politische Bildung 2016“, die vom 23. April bis 9. Mai 2016 stattfinden. Gut gewählt – nicht erst seitdem Angela Merkel zur einzigen glaubwürdigen EuropapolitikerIn geworden ist. Über unsere Innenministerin Johanna Mikl-Leitner schreib ich jetzt eh nichts.
Einige Meilensteine:
- 1919 Frauenwahlrecht in Österreich
- Vor 50 Jahren bekam Österreich mit Grete Rehor die erste Ministerin
- Vor 30 Jahre gab es mit Freda Meissner-Blau die erste Klubobfrau
- 1996 wurde mit Waltraud Klasnic die erste Landeshauptfrau angelobt
- 2006 wurde Barbara Prammer Nationalratspräsidentin
Das Ziel der Kampagne ist es, die Vielfalt von Themen und Zugängen zur Politischen Bildung sichtbar zu machen sowie die AkteurInnen zu vernetzen.
Hier kann man sich über die bislang geplanten Aktivitäten in den einzelnen Bundesländern informieren: Veranstaltungskalender
Weitere Informationen zu den Aktionstagen Politische Bildung 2016 findet man auf dem Portal der Aktionstage.
Übrigens: Am 28. April 2016 findet im Nationalrat der Girls’ Day (www.girlsday-austria.at) statt. Auch heuer wird die Präsidentin des Nationalrates, Doris Bures, zu dieser Initiative der offenen Tür für Mädchen in das österreichische Parlament einladen.
Ich habe am 14. Jänner eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Steyr geschickt, mit dem Ersuchen zu überprüfen, ob sich der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek „insbesondere dadurch der Verhetzung strafbar gemacht hat, als er im Sinne des § 283 Abs 4 StGB schriftliches Material, das Hass gegen Muslime befürwortet, in einem Medium in gutheißender oder rechtfertigender Weise verbreitet hat. Auf eine Verbreitung in gutheißender oder rechtfertigender Weise kann insofern geschlossen werden, als es im unmittelbar danach veröffentlichten Kommentar, der ebenfalls in Zusammenhang mit dem betreffenden Artikel verfasst wurde, heißt: ‚Sollten alle lesen, die auch in 50 Jahren noch Österreicher sein wollen. Und nicht Wegbereiter der Araber.’”
Mit der Flüchtlingskrise scheinen bei Deimek jedoch einige Sicherungen durchgebrannt zu sein, und 

