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23. März 2010

Schulreformmodell Vorarlberg ist möglich!

2010-03-23T18:18:00+01:0023.03.10, 18:18 |Kategorien: Bildung|

Ich habe auf meine gestrige Aufforderung, Vorarlberg soll in Sachen Gemeiname Schule eine Vorreiterrolle spielen, viele positive Reaktionen erhalten. Hier das Wesentliche nochmalls in Kürze:

Der zitierte Antrag hier im Wortlaut: < file name="Modell-Vorarlberg" >

22. März 2010

Vorarlberg: Modellregion Gemeinsame Schule?

2010-03-22T13:47:00+01:0022.03.10, 13:47 |Kategorien: Bildung|

Diese Woche werde ich im Parlament einen Initiativantrag (< file name="Modell-Vorarlberg" >) mit dem Ziel einbringen, Vorarlberg zu einer Modellregion für die Gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen zu machen. Diesen Antrag habe ich heute in einer Pressekonferenz vorgestellt.

Ständig sprechen auch schwarze BildungspolitikerInnen von einer notwendigen Reform – und blockieren genau das auf Bundesebene. Meist werden „Totschlagargumente“ vorgebracht: die fehlenden Voraussetzungen für ein einheitliches Dienst- und Besoldungsrecht etwa. Natürlich brauchen wir möglichst bald so ein einheitliches Dienst- und Besoldungsrecht – aber auf vernünftige Reformen brauchen wir deshalb jetzt doch nicht zu verzichten!

Das jetzige System gefährdet die Gesundheit unserer Kinder. Zuletzt hat das Dr. Harald Geiger deutlich gemacht, der Sprecher der Vorarlberger Kinder- und Jugendfacharzt. Demnach tauchen bei VolksschülerInnen zunehmend Kopfweh und Magenbeschwerden auf, Angstzustände, Versagensängste, mangelndes Selbstwertgefühl und Depressionen durch den enormen Leistungsdruck. Was wir brauchen:

• Ausbau der individuellen Förderung (statt Unter- und Überforderung)

• Schaffung von Ganztagsangeboten statt immer mehr Nachhilfeunterricht

• gemeinsame Schule

Die Selektion der Kinder am Ende der Volksschule ist unhaltbar. Wir brauchen mehr individuelle Förderung und die gemeinsame Schule aus pädagogischen, sozialen, wirtschaftlichen und medizinischen Gründen.

Übrigens den Leistungsfetischisten ins Stammbuch: Das jetzige System verhindert Leistung und ist extrem ungerecht. Zitat Günter Haider: „Die obersten 20 der Schüler/innen aus der untersten, der 3. Leistungsgruppe, decken sich leistungsmäßig annähernd mit den untersten 20 in den AHS – das heisst im Klartext: Wir haben es mit in Mathematik annähernd leistungs-gleichen Schüler/innen zu tun, wobei allerdings die eine Gruppe (AHS) heute zu 100 in einer höheren Schule sitzt und alle höhe-ren Bildungswegchancen intakt sind, während die andere Gruppe gar nicht die Chance bekam, ihre offensichtlich in ähnlichem Ausmaß vorhandenen Leistungspotentiale zu realisieren. Ein eklatanter Fall von ungerechter Chancenverteilung!“

11. März 2010

Demo für mehr Bildung in Wien!

2010-03-11T10:02:00+01:0011.03.10, 10:02 |Kategorien: Bildung|

Es gibt wahrlich viele krative Plakate, Titel und Texte zum Thema. „Bologna ist abgebrannt. Das neue Budget besiegelt das Schicksal der Universitäten in Österreich.“ So titel etwa unser Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald seine heutige Pressekonferenz zum Thema. „Macht Bologna den Prozess – gemeinsam dem Bildungs- und Sozialabbau entgegentreten!“, so lautet der Aufruf von StudentInnen zur heutige Demonstration in Wien: Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Westbahnhof.

So der so: Heute und morgen findet die „Bologna-Jubiläumskonferenz“ der europäischen Bildungs- und WissenschaftsministerInnen in Wien und Budapest statt.

Das Thema heißt aber nicht nur „Bologna“. Im heutigen Unterrichtsausschuss habe ich Ministerin Schmied zu den Budgetkürzungen befragt. Sie hat gemeint, ihr Ressort sei „glimpflich“ davongekommen. Ich sehe das nicht so. Die Budgetkonsolidierung kann nicht alle gleich treffen. Es ist kurzsichtig, im Bereich Bildung zu sparen. Eine intelligente und sozial gerechte Budgetkonsolidierung spart nicht querbeet, sondern denkt an Konjunkturmaßnahmen auf der einen Seite, eine umfassende Verwaltungsreform und eine Besteuerung der obersten zehn Prozent der Bevölkerung auf der anderen.

Privatstiftungen und Konzerne müssen endlich ihre Beiträge leisten, hin zu einer Vermögenszuwachssteuer und weg mit Stiftungsprivilegien: jedes Jahr ersparen sich die 3.700 reichsten Österreicherinnen eine Milliarde an Steuern, hingegen zahlt jeder Normalbürger für Zinsen auf seinem Sparbuch 25 KESt.

All das ist heute auch ein Thema.

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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