11. Februar 2019

„Schulgschichtn“ – Blog zur NMS

2019-02-11T15:50:40+01:0011.02.19, 8:51 |Kategorien: Bildung|

Wie geht es weiter mit der Neuen Mittelschule? Diese Frage beschÀftigt derzeit viele Betroffene.

Drei junge LehrkrĂ€fte in Wien empfinden den derzeitigen Diskurs ĂŒber Bildung und NMS einseitig und ungerecht. Und sie tun etwas. Das unterscheidet sie von etlichen anderen. Sie eröffnen einen Blog – „Schulgschichtn“ – wo sie eine Plattform bieten wollen fĂŒr unterschiedliche ZugĂ€nge zum Bildungsthema, ErzĂ€hlungen aus dem schulischen Alltag und natĂŒrlich auch fĂŒr konkrete LösungsvorschlĂ€ge. Alle sind eingeladen.

Dass die Neue Mittelschulen in den Medien nicht gut wegkommen, ist leider eine Tatsache. Und Bildungsminister Heinz Faßmann ist nicht eben angetreten, das zu Ă€ndern. Die Bedingungen an diesen Schulen werden immer schwieriger, Ressourcen – zuletzt fĂŒr die Sprachförderung – werden massiv gekĂŒrzt, um den NMS dann vorzuwerfen, dass etwa die Sprachförderung nicht funktioniere. Medien berichten dafĂŒr intensiv ĂŒber Negatives, und zuletzt erwies sich auch ein wohl gut gemeintes Buch in den Auswirkungen negativ. Den drei LehrkrĂ€ften ist dieser Blickwinkel zu einseitig.

Heute ging „Schulgschichtn“ online. Dem Redaktionsteam um Verena Hohengasser, Simone Peschek und Felix Stadler viele Leser und spannende Diskussionen. Ich freue mich auf diesen Blog und kann nur Vorschusslorbeeren geben: wĂ€rmstens empfohlen!

 

21. Januar 2019

„Blau angestrichenes Braun“

2019-01-21T13:42:46+01:0021.01.19, 13:39 |Kategorien: Geschichte und Rechtsextremismus, Gesellschaft, Menschenrechte|Tags: |

Hut ab vor den vielen Vorarlberger Geistlichen, die sich in diesen Zeiten so klar positionieren. Die Zuhörer beim Neujahrsempfang der Gewerkschaft etwa staunten nicht schlecht, als sie die Stellungnahmen des 87-jĂ€hrigen Monsignore Eugen Giselbrecht oder von Pfarrer Wilfried Blum hörten, die Empathielosigkeit der Regierenden ebenso brandmarkten wie das Schweigen der eigenen Bischöfe. Am Samstag dann monierte der Bregenzer Pfarrer Arnold Feurle in einem Leserbrief in den „Vorarlberger Nachrichten“ in Bezug auf den Besuch von Kickl in Vorarlberg: „Abgesehen davon, dass ich mehr als genug von der Farbe TĂŒrkis habe, stimmt es mich viel bedenklicher, dass es so viel blau umgefĂ€rbtes Braun gibt.“

Auch ich habe – aus weltlicher Sicht – in meiner Kolumne in den „Vorarlberger Nachrichten“ zu diesem Thema Stellung bezogen: „Kickls Rechtsstaat“.

Der Besuch des Innenministers in Vorarlberg mutierte nĂ€mlich – ganz typisch fĂŒr das Staats-VerstĂ€ndnis der Blauen – zur reinen Parteiveranstaltung. Da stellt sich natĂŒrlich auch die Frage, ob der Innenminister die Reise nach Vorarlberg aus der Parteikasse oder ĂŒbers Innenministerium bezahlt hat. Solche Aktionen könnten zum Bumerang werden, denn im LĂ€ndle regt sich immer mehr Widerstand gegen Kickls (rechts)extreme Vorstellungen von einem Rechtsstaat. Gleichzeitig mit dem Leserbrief von Pfarrer Feurle haben nĂ€mlich auch andere Stellung bezogen – positiv beurteilt hat den Kickl-Besuch dabei niemand.

 

18. Januar 2019

Was Schwarz-Blau anrichten kann!

2019-01-18T17:50:38+01:0018.01.19, 17:48 |Kategorien: Klima und Umwelt|Tags: |

In den letzten Tagen habe ich heftige Diskussionen gefĂŒhrt. Im Kern ging es um die Frage, wie „schlimm“ denn nun Schwarz-Blau wirklich sei. In Sachen FlĂŒchtlingspolitik ist die Sache klar, beim Zwölf-Stunden-Tag und der 60-Stunden-Woche auch, beim RĂŒckschritt in der Bildungspolitik stellt sich die Frage auch nicht, detto in Sachen Klimapolitik usw.

Aber dieses anschauliche Beispiel fĂŒr die katastrophalen Auswirkungen beim Umweltschutz möchte ich doch zeigen. Es dokumentiert die Auswirkungen im kommunalen Bereich. In diesem Fall in Graz. Es handelt sich um ein Verbrechen an der Natur.

„Wo jetzt zwei BĂ€ume stehen, stehen nach dem Projekt drei“, das wurde von Seiten der Energie Steiermark vor dem Bau des Murkraftwerks immer wieder versprochen. In einer öffentlichen Infoveranstaltung versprach man den besorgten AnrainerInnen zusĂ€tzlich, es wĂŒrde sich bei den Ersatzpflanzungen ganz sicher nicht um „kleine Zwutschgis“ handeln, sondern um „große BĂ€ume mit einer GrĂ¶ĂŸe von 3m und darĂŒber“. Nach zwei Jahren Bauzeit – kurz vor der Fertigstellung des Kraftwerksprojektes – sieht die RealitĂ€t so aus. Das hat die Plattform „Rettet die Mur“ aufgedeckt. Mehr zu diesem „BaumschmĂ€h“ hier.

Auf die neue GrĂŒne Umwelt- und FrauenstadtrĂ€tin Judith Schwentner, meine Ex-Kollegin im Nationalrat, wartet viel Arbeit: alles Gute dabei! Du wirst viel Kraft brauchen, um gegen diese Unheil-Koalition anzukĂ€mpfen, aber Du machst das!

WofĂŒr ich stehe?

Ich stehe fĂŒr soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

Hier erfahren sie mehr


Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles ĂŒber meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, AntrĂ€ge und Ausschussarbeit.


Zur Seite des Parlaments


Downloads