âSchulgschichtnâ – Blog zur NMS
Wie geht es weiter mit der Neuen Mittelschule? Diese Frage beschÀftigt derzeit viele Betroffene.
Drei junge LehrkrĂ€fte in Wien empfinden den derzeitigen Diskurs ĂŒber Bildung und NMS einseitig und ungerecht. Und sie tun etwas. Das unterscheidet sie von etlichen anderen. Sie eröffnen einen Blog – âSchulgschichtnâ â wo sie eine Plattform bieten wollen fĂŒr unterschiedliche ZugĂ€nge zum Bildungsthema, ErzĂ€hlungen aus dem schulischen Alltag und natĂŒrlich auch fĂŒr konkrete LösungsvorschlĂ€ge. Alle sind eingeladen.
Dass die Neue Mittelschulen in den Medien nicht gut wegkommen, ist leider eine Tatsache. Und Bildungsminister Heinz FaĂmann ist nicht eben angetreten, das zu Ă€ndern. Die Bedingungen an diesen Schulen werden immer schwieriger, Ressourcen â zuletzt fĂŒr die Sprachförderung â werden massiv gekĂŒrzt, um den NMS dann vorzuwerfen, dass etwa die Sprachförderung nicht funktioniere. Medien berichten dafĂŒr intensiv ĂŒber Negatives, und zuletzt erwies sich auch ein wohl gut gemeintes Buch in den Auswirkungen negativ. Den drei LehrkrĂ€ften ist dieser Blickwinkel zu einseitig.
Heute ging âSchulgschichtnâ online. Dem Redaktionsteam um Verena Hohengasser, Simone Peschek und Felix Stadler viele Leser und spannende Diskussionen. Ich freue mich auf diesen Blog und kann nur Vorschusslorbeeren geben: wĂ€rmstens empfohlen!
Hut ab vor den vielen Vorarlberger Geistlichen, die sich in diesen Zeiten so klar positionieren. Die Zuhörer beim Neujahrsempfang der Gewerkschaft etwa staunten nicht schlecht, als sie die Stellungnahmen des 87-jĂ€hrigen Monsignore Eugen Giselbrecht oder von Pfarrer Wilfried Blum hörten, die Empathielosigkeit der Regierenden ebenso brandmarkten wie das Schweigen der eigenen Bischöfe. Am Samstag dann monierte der Bregenzer Pfarrer Arnold Feurle in einem Leserbrief in den âVorarlberger Nachrichtenâ in Bezug auf den Besuch von Kickl in Vorarlberg: âAbgesehen davon, dass ich mehr als genug von der Farbe TĂŒrkis habe, stimmt es mich viel bedenklicher, dass es so viel blau umgefĂ€rbtes Braun gibt.â
In den letzten Tagen habe ich heftige Diskussionen gefĂŒhrt. Im Kern ging es um die Frage, wie âschlimmâ denn nun Schwarz-Blau wirklich sei. In Sachen FlĂŒchtlingspolitik ist die Sache klar, beim Zwölf-Stunden-Tag und der 60-Stunden-Woche auch, beim RĂŒckschritt in der Bildungspolitik stellt sich die Frage auch nicht, detto in Sachen Klimapolitik usw.