Grünes „Sommerlabor 2016“ in Kapfenberg

Aushöhlung des Sozialstaates, Ausschluss breiter Gesellschaftsteile von politischen Entscheidungen, Austeritätspolitik gegen ökonomisch schwächere Staaten. Eine kleine elitäre Gruppe, die bestimmt und gewinnt, während die große Mehrheit immer weiter an den Rand gedrängt wird – unter der neoliberalen Parole „There is no alternative“!
Von dieser Entwicklung profitieren in Europa vor allem rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien.
Im Sommerlabor 2016 gehen wir der Frage nach, wie progressive Kräfte wieder Geschichte schreiben können. Warum ist vielen emanzipatorischen Bewegungen die Luft ausgegangen? Wie und wann können Demonstrationen statt leeres Ritual wieder ein politisches Kampfmittel sein und etwas bewirken? Was muss sich an der Funktionsweise politischer Parteien ändern? Wie können wir eine „Demokratie von Unten“ verwirklichen?
Das Sommerlabor der Grünen Akademie ist bereits ausgebucht!
Tagesgäste können sich aber noch anmelden für:
Samstag, den 9.7. von 10.45 – 13.00
Ich wurde eingeladen, die einleitende Rede zu halten. Dann gibt es ein „Big Picture“ mit
- Birgit Mahnkopf, Professorin für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin
- Meropi Tzanetakis, Senior Researcher am Wiener Zentrum für
sozialwissenschaftliche Sicherheitsforschung - Tobias Neef, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demokratieforschung, Göttingen
- Merijn Oudenampsen, Soziologe und Publizist, Amsterdam
- Lukas Oberndorfer, wissenschaftlicher Mitarbeiter der AK für EU und Internationales, Wien
Moderiert wird die Veranstaltung von der Diversitätsfachfrau Edith Zitz.
Prinzipiell sollten in Österreich alle Kinder gemeinsam unterrichtet werden, die Realität schaut anders aus. Das Ö1-Morgenjournal berichtet („
Heute war die Novelle zum Asylrecht im Innenausschuss (Foto). Gestern habe ich dazu aus Schruns ein sehr nettes Mail bekommen: „Tun wir uns doch diese Schande nicht an! Wir sind kein Notstandsland, aber solche Politik schafft einen humanitären und menschenrechtlichen Notstand. (…) Wir wollen uns für unser Land und unsere Regierung nicht schämen müssen.“