„Kein Kind zurücklassen!“ Seit 2008 habe ich dieses Motto in der Signatur meiner Emails stehen, ebenso hier auf meinem Blog in allen Beiträgen zum Bildungsthema, in Presseaussendungen etc.
Unter anderem übrigens in einem „Streitgespräch mit Matthias Strolz“ für „Die Presse“.

Nun übernehmen die NEOS das Motto auf ihrer neuen Plakatserie. Gut so! Nun müsste Beate Meinl-Reisinger das halt auch noch konkretisieren: Ja, die Gemeinsame Schule ist Grundlage dafür!

Der Spruch allein ist nämlich zu wenig: Ja, allen Kindern muss von Beginn an eine Chance gegeben werden – wenn möglich eine annähernd gleiche. Ich bin kein Utopist und weiß daher, dass vollkommene Chancengleichheit nicht verwirklicht werden kann. Kinder aus einem sogenannten „bildungsfernen Haushalt“ werden immer einen Startnachteil haben. Aufgabe der Gesellschaft ist es, diesen Nachteil zu minimieren, ohne besonders begabte SchülerInnen zu vernachlässigen.

Und falls es jemanden von den NEOS interessiert: Schon im Jänner 2011 habe ich auf Nachfrage geantwortet: „So funktioniert die ‚Grüne Schule‘!

Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“