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Willkommen auf meinem Blog!

Wofür ich stehe?

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, bessere Schulen, Klimaschutz, Antirassismus, Integration, Grundrechte und Tierschutz.

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Meine Arbeit

Hier veröffentliche politische Kommentare. Sie erfahren auch alles über meine Arbeit aus meiner Zeit im Nationalrat (2008-2017): Reden, Anträge und Ausschussarbeit.


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19. Dezember 2017

Regierungsprogramm: Es wird kalt in Österreich

19.12.17, 16:05 |Categories: Arbeit und Wirtschaft|Tags: |

Die schwarz-blauen Schrecklichkeiten treten immer deutlicher zutage. Stephan Schulmeister erklärt hier in gut siebeneinhalb Minuten einige arge Grauslichkeiten des Regierungsprogramms. Reiche und Unternehmen werden entlastet, das untere Einkommensdrittel schaut durch die Finger. Die Dauer des Bezugs von Arbeitslosengeld wird ebenso gekürzt wie die Mindestsicherung – für InländerInnen genauso wie für anerkannte Flüchtlinge. Letztere werden von gut 500,- € im Monat kaum leben können. Es wird kalt in Österreich, Verteilungskämpfe werden zunehmen, die Spaltung der gesellschaft wird vertieft.

Wer mehr wissen will über die von Schulmeister im Video angesprochene Initiative, kann das hier tun: Christlich geht anders! Solidarische Antworten auf die soziale Frage.

Schulmeister ist einer der bekanntesten österreichischen Ökonomen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) im Bereich „Mittelfristige Prognose, längerfristige Wirtschaftsentwicklung, Finanzmärkte und internationaler Handel“.

28. November 2017

Schule unter Schwarz-Blau: mit Vollgas in die Vergangenheit!

28.11.17, 14:41 |Categories: Bildung|

Werden alle zarten Reformpflänzchen unseres Schulsystems zertreten? Die Gefahr besteht, wenn sich das bewahrheiten sollte, was die Medien aus den Regierungsverhandlungen berichten: „Koalitionspläne: Schulnoten wieder Pflicht, Ausbau der Ganztagsschule

Während das Stichwort „Ausbau der Ganztagsschule“ zumindest gut klingt – wäre da nicht das Festhalten am Modell der Nachmittagsbetreuung statt einer modernen Schule mit verschränktem Unterricht –, schaut es im Bereich der Notengebung aus pädagogischer Sicht zappenduster aus.

In den letzten Jahren gab es zwei Trends. Einerseits wurde der Unterricht in den Schulen immer stärker „individualisiert“ beziehungsweise „personalisiert“. Das entspricht den Erkenntnissen der Hirnforschung, dass Lernen ein sehr persönlicher Vorgang ist, bei dem individuelle Vorkenntnisse und Interessen ebenso eine große Rolle spielen wie Talente. Kinder lernen, ihr eigenes „Lern-Tempo“ zu bestimmen und mit ihren Lernschwierigkeiten genauso fertig zu werden wie mit der Entwicklung ihrer besonderen Fähigkeiten. Ziffernnoten sind da nicht hilfreich und schon gar nicht aussagekräftig.

Andereseits braucht es – und da sind wir beim zweiten Trend – verbindliche Ziele: Im Verlauf der Schulkarriere muss gewährleistet sein, dass alle die (Aus-)Bildungs-Ziele erreichen. Dabei sollen die Bildungsstandards helfen. Unserer Schule muss dieser Spagat gelingen: einerseits personalisiertes Lernen und die Entfaltung der individuellen Potenziale, andereseits die verbindliche Erfüllung der Bildungsstandards.

Wir haben im Juli zum Abschluss der Verhandlungen um das Bildungsreformpaket erreicht, dass die bislang rund 2.000 Schulversuche zu einer alternativen Leistungsbeurteilung (bei etwa 3.000 Volksschulen insgesamt) künftig ohne das bisherige bürokratische Prozedere auskommen und Lehrkräfte gemeinsam mit den Eltern mit einem einfachen Beschluss das Aus für die Ziffernnote von der ersten bis zur dritten Klasse Volksschule beschließen können. Die angeblichen Vertreter der „direkten Demokratie“ möchten dieses Element demokratischer Selbstbestimmung jetzt wieder rückgängig machen.

Resümee: Die künftige schwarz-blaue Regierung steuert mit Vollgas in die Vergangenheit. Ich fürchte, das gilt nicht nur für die Bildungspolitik.

Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“
24. November 2017

Für ein inklusives Bildungssystem in Österreich

24.11.17, 16:27 |Categories: Bildung|Tags: , |

Im September 2015 haben sich alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verpflichtet, die sogenannte Nachhaltigkeits-Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals – SDGs) bis zum Jahr 2030 umzusetzen.

Aus dem Ziel 4 der Agenda: „Bis 2030 für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sicherzustellen sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen zu fördern.“

Dazu hat sich auch Österreich verpflichtet. Der Satz aus den „Globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen“ harrt auf Verwirklichung: Die Umsetzung dieses Bildungsziels der Agenda muss nämlich bis zum Jahr 2030 abgeschlossen (!) sein.

Wie es damit weltweit und in Östereich ausschaut, wird derzeit erörtert. Der UNESCO-Weltbildungsbericht 2017/2018 mit dem Titel „Verantwortung für Bildung“ ist am 24. Oktober 2017 in Paris präsentiert worden, am 5. Dezember werden die Eckpunkte dieses brisanten Berichts und die Rolle Österreichs in Wien präsentiert.

Dienstag, 5. Dezember 2017 | 17:00 – 20:00 Uhr
BMWFW, Festsaal (3. Stock), Freyung 3, 1010 Wien

Podiumsdiskussion
Verantwortung für Bildung – Verbindlichkeit in der Umsetzung des SDG4. Herausforderungen für Österreich?

  • Mag. Andreas Thaller, Generalsekretär BM Bildung
  • Dr. Harald Walser, Bildungsexperte und ehem. Schuldirektor des BG Feldkirch (Vlbg.)
  • Martin Winkler, Rechnungshof
  • Dr.in Claudia Schreiner, BIFIE Salzburg (angefragt)
  • Dr.in Barbara Herzog-Punzenberger, Johannes Kepler  Universität Linz
  • Derai Al Nuaimi, Bundesjugendvertretung, SDG Watch Austria

    Moderation: Dr.in Margarita Langthaler, ÖFSE

Wir haben in Österreich großen Handlungsbedarf. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten bin ich eingeladen, auf dieser Veranstaltung über unser Bildungssystem in Hinblick auf Chancengerechtigkeit und Qualität zu diskutieren. Wo steht Österreich bei der Umsetzung? Ist das Bildungsziel der Vereinten Nationen bei uns überhaupt angekommen? Vor welchen Herausforderungen stehen wir?

Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“